Geschichtspreis für Arbeit über Bürgermorde

Schüler des König-Karlmann-Gymnasiums befassten sich mit dem tragischen Geschehen im April 1945

Altötting. Groß war die Freude am König-Karlmann-Gymnasium, als kürzlich die frohe Kunde über das erfolgreiche Abschneiden der Schule beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten eintraf. Die Projektgruppe um die drei Zehntklässler Florian Brunner, Johannes Kahler und Olvier Schottenloher dürfen sich nun zurecht als “Geschichtsfreaks” der Schule fühlen, haben sie sich doch mit ihrer Arbeit über die Altöttinger Bürgermorde vor 70 Jahren beim prestigeträchtigsten Geschichtswettbewerb für Schulen eindrucksvoll in Szene gesetzt – ein Wettbewerb, dessen Schirmherr keine geringerer als der Bundespräsident selbst ist.

Die drei Karlmänner setzten sich bei über 1500 Einsendungen mit bundesweit über 5000 Teilnehmern gegen ausgezeichnete Konkurrenz durch, wie die Hamburger Körber-Stiftung, die den Wettbewerb leitet, mitteilte. Die Schüler werden am 7. Oktober zusammen mit den anderen bayerischen Preisträgern im Nürnberger Rathaussaal wohl von einem Mitglied der Bayerischen Staatsregierung mit dem Förderpreis des Freistaats ausgezeichnet.

“Eine super Sache, der Aufwand hat sich wirklich gelohnt. Nicht allein wegen des Preises, sondern auch weil wir durch die Recherchen und das Verfassen einer geschichtlichen Arbeit viel über die historischen Ereignisse und auch das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit gelernt haben”, so Florian Brunner, einer der drei Preisträger. “Die Schüler haben mit einem enormem Maß an Zielstrebigkeit, Eigeninitiative und Fleiß gearbeitet”, freut sich Andreas Galneder, der betreuende Geschichtslehrer: “Den Preis haben sie sich redlich verdient.”

“Anders sein. Außenseiter in der Geschichte” – so lautete das Thema des diesjährigen Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. In ihren Recherchen in Archiven, bei Interviews mit Zeitzeugen und auch beim Studium der Sekundärliteratur zeigte sich für die drei Karlmänner immer mehr, wie gut das Thema des Wettbewerbs auf jene mutigen Altöttinger Bürger zutraf, die vor 70 Jahren, im April 1945, im Bemühen, ihre Heimatstadt vor der Zerstörung zu bewahren, den gewaltsamen Tod fanden.

Schon vor der großen Ehrung im Nürnberger Rathaussaal freute sich Schulleiter Rudolf Schramm, Florian Brunner, Johannes Kahler und OIiver Schottenloher je eine Urkunde der Anerkennung des Bundespräsidenten überreichen zu können. “Ihr habt durch eure Recherchen und eure Arbeit einen Beitrag geleistet, der zeigt, dass die Menschen unbedingt aus der Geschichte lernen sollen. Die Menschheit scheint dies wohl nicht oder zumindest zu wenig zu tun,” sagte Schramm im Rahmen der Übergabe der Urkunden im Hinblick auf die augenscheinlich immer größer werdenden Krisen in der Welt. − red

ANA vom 23.06.2015

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