Altötting/Eggenfelden. Über 16 Jahre hinweg war er als Lehrer am Altöttinger König-Karlmann-Gymnasium tätig. Anfang September ist Frank Weber im Alter von 60 Jahren einer kurzen, heimtückischen Krankheit erlegen. Mit ihm verliert die Schulfamilie einen Kollegen, “der aufgrund seiner freundlichen und einfühlsamen Art bei allen sehr geschätzt war”, wie der neue Direktor der Schule, Rudolf Schramm, bei der Trauerfeier am Wochenende sagte.
Der 60-Jährige war bis zu den Osterferien noch “voll im Dienst”, wie sich Schramm erinnert, und unterrichtete die Fächer Englisch, Deutsch und Ethik. “Wie kann es sein, dass eine Krankheit in so kurzer Zeit ein menschliches Leben auszulöschen vermag?” Die schwere Krankheit Webers, der in Gern bei Eggenfelden gelebt hat, habe die Schule mit voller Härte getroffen.
Seit Februar 1995 unterrichtete der Pädagoge am König-Karlmann-Gymnasium. Dort war er aber nicht nur als Lehrer tätig, sondern auch Beauftragter für Suchtprävention. “Über viele Jahre hat er dieses Amt mit großem Nachdruck und gleichbleibendem hohen Engagement ausgeübt”, so Schramm.
Vor allem schätzte der Direktor die “ruhige Art, die Herrn Weber immer und zu jeder Zeit ausgezeichnet hat. Da konnte die schulische Belastung auch noch so groß gewesen sein.” Frank Weber hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Kinder.
Alt-Neuöttinger Anzeiger vom 13. September 2011

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