Schule


Geschichte



In den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde in der Gesellschaft der Ruf laut, die Bildungsreserven besser auszuschöpfen und mehr Kindern und Jugendlichen den Weg auf weiterführende Schulen zu ermöglichen.
Im Landkreis Altötting gab es damals zwei staatliche Gymnasien, beide in Burghausen: Das Kurfürst-Maximilian-Gymnasium, ehemals das humanistische Gymnasium und als naturwissenschaftliches Pendant das Aventinus-Gymnasium, die frühere Oberrealschule. Das Bildungsangebot wurde vervollständigt durch ein privates Gymnasium für Mädchen in Altötting, das vom Orden der Englischen Fräulein geführt wurde. Mittlerweile werden an diesem Gymnasium auch Buben aufgenommen.
Was fehlte, war ein voll ausgebautes naturwissenschaftliches und sprachliches Gymnasium in der Kreisstadt Altötting, obwohl der Bedarf dafür sicherlich vorhanden war. Mehrere Vorstöße des Landkreises im Kultusministerium führten nicht zum Erfolg, so dass der Landkreis mit dem Landrat Seban Dönhuber an der Spitze im Jahr 1970 beschloss, selbst ein Gymnasium zu gründen und die erheblichen Folgekosten aus dem Kreishaushalt zu bestreiten. Ein überaus mutiger, in die Zukunft gerichteter Beschluss, der dem Kreiskämmerer Hans Kerndl sicherlich manch schlaflose Nacht bereitete.
1970 nahm der erste Jahrgang des damaligen Kreisgymnasiums den Unterricht auf, provisorische Räumlichkeiten wurden in der Berufsschule gefunden. Gründungsdirektor war Josef Egginger, der sich mit großem Elan daran machte, die personellen und baulichen Voraussetzungen für einen geordneten Schulbetrieb zu schaffen.
1975 konnte das neue Schulhaus bezogen werden, 1979 verließ der erste Abiturjahrgang die Schule. Die Schülerzahlen entwickelten sich prächtig, zeitweise lagen sie über 1000. 1985 wurde das Gymnasium nach dem Karolingerkönig Karlmann benannt. (siehe Pkt. 2), ein Jahr später verstaatlicht. Die Ministerialbürokratie musste 16 Jahre nach der Gründung der Schule schließlich doch einräumen, dass der Bedarf für ein staatliches Gymnasium in Altötting von Anfang an bestanden hatte.
1994 wurde das Schulgebäude um einen Pavillon mit Physikräumen und Klassenzimmern erweitert.
In den Jahren 2002 – 2004 sanierte der Landkreis als Sachaufwandsträger das Hauptgebäude und brachte unter Mithilfe des Fördervereins die EDV-Ausstattung der Schule auf den neuesten Stand: Glasfaserverkabelung, zwei Computerräume für Multimedia-Anwendungen, Internetzugang in allen Unterrichtsräumen und Vernetzung der Schulverwaltung.
Im Zuge der Umstellung auf das achtjährige Gymnasium (G8) erhielt die Schule eine lichtdurchflutete Mensa mit Küche, Speisesaal und Cafeteria, die zu Beginn des Schuljahres 2006/07 eingeweiht wurde. Architektonisch sehr gelungen ist der neue Gartenhof, eine Grünzone zwischen Speisesaal und Bibliothek, die den Schülern im Sommer als Aufenthalts- und Ruhebereich dient. So haben wir beste Voraussetzungen dafür geschaffen, dass unsere Schule nicht nur ein Ort des Lernens und des Erwerbs vielfältiger Kompetenzen ist, sondern alle Mitglieder der Schulfamilie zum Verweilen und Wohlfühlen einlädt.


Historische Anmerkungen zu König Karlmann
Die Spuren führen zurück in das 8. und 9. Jahrhundert, als Ötting einer der wichtigsten Orte für die bayerischen Herzöge und Könige wurde. Die erste urkundliche Erwähnung von Ötting stammt aus dem Jahr 748. Das agilolfingische Herzogtum in Altbayern entwickelte sich in dieser Zeit zu voller Blüte, Ötting wurde als eine “villa publica” mit dem Namen “Autingas” bezeichnet.
Etwa ab 820 gewann Ötting als Aufenthaltsort und Königspfalz für die Herrscher immer größere Bedeutung. Ludwig der Deutsche, ein Enkel Karls des Großen, wurde 817 König von Bayern und hielt sich ab 825 dauerhaft im jetzigen Wallfahrtsort auf. Später verlagerte er seinen Regierungssitz nach Aachen bzw. Frankfurt, als er König des ostfränkischen Reiches wurde. Nach seinem Tod fiel das Reich seinen drei Söhnen zu: Karlmann, Ludwig und Karl d. III. In unserer Region herrschte Karlmann (830 – 880), König von Bayern, der seinen Regierungssitz 865 ganz von Regensburg nach Ötting verlegte. 877 grüdete er in Ötting ein Chorherrenstift, das durch Schenkungen bald sehr wohlhabend wurde und erbaute die Stiftskirche.
Die geographische Lage seiner Königspfalz war für Karlmann auch deshalb günstig, weil er auch die italienische Königskrone zugesprochen bekam. Viel Freude hatte König Karlmann damit jedoch nicht. Er erkrankte schwer, kehrte von Verona, wo er sich vorübergehend aufgehalten hatte, nach Ötting zurück und verstarb dort im Jahr 880. Er ist in der Stiftskirche Altötting begraben.

 

Profil


„Wissen und Können vermitteln sowie Herz und Charakter bilden.“
So lautet der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Verfassung des Freistaates Bayern.

Das Bildungs- und Erziehungsziel am König-Karlmann-Gymnasium ist dabei der weltoffene, verantwortungsfreudige, hilfsbereite und rücksichtsvolle Mensch, der über eine solide Allgemeinbildung und gründliche fachliche Kompetenzen verfügt.

Der fachliche, zeitliche und persönliche Einsatz des Lehrerkollegiums gilt der Betreuung unserer Schülerinnen und Schüler. Vielfältige Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Unterrichts wirken charakterbildend und tragen dazu bei, positive Persönlichkeitsmerkmale zu entwickeln. Über die Lerninhalte der einzelnen Fächer hinaus werden Schlüsselkompetenzen vermittelt, die aus der heutigen Berufswelt nicht mehr wegzudenken sind:

Leistungsille und Leistungsbereitschaft, selbstständiges Arbeiten, Teamfähigkeit, flexibles Umgehen mit neuen Lernsituationen u.v.m. .

Dank einer klaren Wertorientierung auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes werden unsere Schülerinnen und Schüler so in die Lage versetzt, die Herausforderungen in der heutigen und zukünftigen Gesellschaft, auch in Zeiten des beschleunigten Wandels, zu bestehen.

Ziel unserer Bildungsarbeit ist also nicht nur die die Erlangung der allgemeinen Hochschulreife, sondern der kompetente, kreative und ganzheitlich gebildete junge Mensch, der für die Zukunft bestens gerüstet ist. Ganz nach dem Grundsatz unserer Schule:

KKG – Kompetent, Kreativ, Ganzheitlich


In unserem gemeinsam aus Lehrkräften, Eltern und Schülern erstellten Schulprogamm sind folgende Leitziele unserer Schule festgelegt:

Bereich Schulgemeinschaft

Wir erstreben

  • einen höflichen, respektvollen und offenen Umgang miteinander, um ein harmonisches Zusammenleben zu erreichen,
  • eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Gremien in der Schule,
  • die Bedeutung des eigenen korrektiven Verhaltens für die Gemeinschaft bewusst zu machen,
  • die Schule als Ort zum Leben zu verwirklichen,
  • eine umfassende Umweltorientierung zu erreichen.

 

Bereich Persönlichkeitsentwicklung der Schüler

Wir setzen uns ein, dass

  • zentrale Werte unserer Gesellschaft akzeptiert und gelebt werden,
  • Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Menschen und Kulturen sich entwickeln,
  • Hilfsbereitschaft und Verantwortungsgefühl für andere gefördert werden,
  • Kompromissbereitschaft als unverzichtbar für das Zusammenleben erkannt wird,
  • Kritikfähigkeit und Fähigkeit zur Selbstkritik sich ausbilden,
  • Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigene Person gestärkt werden,
  • Neugier auf Neues entsteht.

 

Bereich Lehren und Lernen

Wir wollen über die Anforderungen des Lehrplans hinaus

  • die Lernprozesse und den Unterrichtsverlauf erfolgreich gestalten,
  • die musische und literarische Bildung fördern,
  • Freud am Entdecken naturwissenschaftlicher und sprachlicher Phänomene wecken,
  • Sportliche Fähigkeiten herausbilden,
  • Ein inhaltlich vielfältiges und anspruchsvolles Unterrichtsangebot schaffen,
  • das Wie und das Warum des Lernens betonen,
  • Eigeninitiative und Selbstständigkeit durch bewährte, aber auch neue Unterrichtsmethoden entwickeln,
  • Die Fähigkeiten fördern und stärken, die für Studium und Beruf unabdingbar sind.


Das König-Karlmann-Gymnasium Altötting bietet die sprachliche und die naturwissenschaftlich-technologische Ausbildungsrichtung an, die sich in den Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 unterscheiden. Im sprachlichen Zweig (S-Zweig) entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für eine dritte Fremdsprache, während im naturwissenschaftlich technologischen Zweig (NT-Zweig) das Fach Informatik angeboten wird und verstärkt Physik und Chemie unterrichtet wird. In allen anderen Jahrgangsstufen gibt es die zweigbedingten Unterschiede nicht. In folgender Graphik sind die möglichen Wege am KKG dargestellt.

Englisch ist an unserer Schule erste Fremdsprache (ab Jahrgangsstufe 5). Die zweite Fremdsprache kommt bereits in der 6. Jahrgangsstufe. Wird Französisch als 2. Fremdsprache gewählt, hat man sich bereits für den NT-Zweig festgelegt. Wird hingegen Latein gewählt, behält man sich die Zweigwahl bis zum Beginn der 8. Jahrgangsstufe offen. Die Wahl besteht dann zwischen vertiefter Ausbildung in Physik, Chemie sowie dem Unterricht im Fach Informatik in den Jahrgangsstufen 9 und 10 (NT-Zweig) und der dritten Fremdsprache Französisch (S-Zweig).

In der 10. Jahrgangsstufe kann am KKG die 2. Fremdsprache (also Französisch oder Latein) durch die spät beginnende Fremdsprache Spanisch ersetzt werden. In diesem Fall verpflichtet man sich aber, diese spät beginnende Fremdsprache Spanisch bis zum Abitur zu belegen.

Beide Zweige münden nach der Jahrgangsstufe 10 in die gemeinsame Oberstufe ein, in der ein mehr oder weniger individuelles Kursprogramm (im Rahmen festgeschriebener Vorgaben) zusammengestellt werden kann. Am Ende der Oberstufe stehen natürlich die Abiturprüfungen.

Vorbemerkung:

Gemäß  § 43 Abs. 1 Satz 5 GSO trifft die Entscheidung über das Konzept zur Verwendung der zusätzlichen flexiblen Intensivierungsstunden der Schulleiter im Einvernehmen mit der Lehrerkonferenz und dem Elternbeirat. Bekanntlich gibt es
insgesamt 5 flexible Intensivierungsstunden. Die Schulen können diese 5 flexiblen Intensivierungsstunden zum Teil oder ganz verpflichtend in den schulischen Stundenplan integrieren.

Kriterien einer guten Regelung:

Ein gutes Intensivierungskonzept sollte mehrere Kriterien erfüllen. Am wichtigsten ist natürlich, dass die Regelung den Bedarf an Intensivierung bestmöglich gerecht wird. Es sollte also dort intensiviert werden, wo es am sinnvollsten ist. Eine gute Regelung sollte zudem auch ressourcenfreundlich sein (so viele Lehrkräfte einsetzen wie nötig, so wenig wie möglich). Nicht im Intensivierungskonzept eingesetzte Lehrkräfte stehen beispielsweise für zusätzliche Wahlunterrichtsstunden zur Verfügung und bereichern somit das gesamte Schulleben. Die praktische Umsetzbarkeit einer Regelung ist ebenfalls im Auge zu behalten. Baut man beispielsweise keine flexiblen Intensivierungsstunden fest in den Stundenplan ein, so gilt es, bei jedem Schüler die Einbringung von fünf Stunden zu kontrollieren. Dies würde einen großen verwaltungstechnischen Aufwand darstellen. Eine gute Intensivierungsregelung ist also die, welche sinnvoll intensiviert, praktikabel in der Umsetzung ist und soweit möglich ressourcenschonend ist, um damit zusätzlichen Platz für die Belebung des Schullebens (Wahlunterricht) zu schaffen.

Regelung am KKG:

In den oben genannten Gremien beschloss man, vier der fünf flexiblen Intensivierungsstunden fest in die Stundentafel zu integrieren. Somit ist von allen Schülern im Laufe der gymnasialen Schullaufbahn zusätzlich mindestens eine Wahlunterrichtsstunde individuell zu belegen.

Diese Kombi-Lösung aus vier festen Intensivierungsstunden und einer zu belegenden Wahlunterrichtsstunde wird als optimaler Kompromiss zwischen sinnvollen und notwendigen Intensivierungen auf der einen Seite und der Förderung eines reichhaltigen Wahlunterrichtsprogramms und damit einer Belebung des Schullebens auf der anderen Seite gesehen.

Genauere Informationen zum Intensivierungskonzept der Schule (insbesondere eine genaue Auflistung der im regulären Stundenplan eingebauten verpflichtenden Intensivierungsstunden in den einzelnen Jahrgangsstufen) finden Sie unter folgendem Link.

Intensivierungskonzept am KKG

Mit dem Schuljahr 2013/14 startet die sogenannte “Individuelle Lernzeit am Gymnasium”. Das Modell der Individuellen Lernzeit mit seinen Fördermöglichkeiten richtet sich an die Schülerinnen und Schüler in der Mittelstufe. Hier differenzieren sich die Begabungsprofile weiter aus und hier ist entwicklungsbedingt der individuelle Förderbedarf am größten. Der einzelne Schüler kann damit seine Begabungen vertiefen, seine Grundlagen mit Blick auf die Oberstufe festigen oder seine Lernrückstände aufholen. Hierfür kann die Lernzeit bei Bedarf auch um ein individuell gestaltetes Lernjahr erweitert werden.

Die drei wesentlichen Eckpfeiler des Konzepts sind:

– Früherkennung eines Förderbedarfs,
– Zusätzliche Förderstunden (bei uns in den Kernfächern) und
– Flexibilisierungsjahr in zwei Varianten.

Am KKG steht zusätzlich auch der Mentor-Gedanke im Vordergrund. Nur wenn Schüler aus innerer Überzeugung am Förderkonzept teilnehmen, ist dauerhafter Erfolg möglich. Aus diesem Grund soll zu Beginn der individuellen Lernzeit im Rahmen eines Blockseminars (z. B. Freitag + Samstag), welches von unserer Schulpsychologin durchgeführt wird, die persönliche „Lern- und Lebenssituation“ der Schüler analysiert und darauf aufbauend individuelle Förderpläne erstellt werden. Des Weiteren werden Schüler durch die „Förder-Lehrkräfte“ kontinuierlich beobachtend und beratend begleitet.

Das vollständige Konzept zur “Individuellen Lernzeit” finden Sie unter folgendem Link:

 


Zahlreiche Angebote, berufliche Orientierungshilfen und mannigfaltige Aktivitäten werden ergänzt durch den Wahlunterricht und verschiedene Arbeitsgemeinschaften:

  • Italienisch (Anfänger und Fortgeschrittene) und Portugiesisch (sofern Bedarf)
  • Instrumentalunterricht (Violine, Cello, Kontrabass)
  • Differenzierter Sport
  • Theater
  • Fotografieren
  • Chor und Orchester
  • Big Band
  • Werken
  • AG Film (Ganztagsklasse)
  • AG Werken (Ganztagsklasse)
  • Service-SMV
  • AG Technik (Licht und Ton bei Schulveranstaltungen)
  • Soziales Lernen (Ganztagsklasse)
  • Tutoren
  • Schulsanitäter
  • Erste-Hilfe-Kurs in den 9. Klassen
  • Schülerlotsen
  • Schülerzeitung
  • Mediation (Streitschlichtung)
  • Teilnahme an Wettbewerben (z. B. Jugend forscht, diverse Mathematikwettbewerbe, etc.)
  • Schulspiel
  • Schach
  • Robotics

Das umfangreiche Schulleben untermauert unseren ganzheitlichen Ansatz.

König-Karlmann-Gymnasium –
Kompetent, Kreativ, Ganzheitlich

 

Entwicklung

Eine Schule entwickelt sich ständig weiter – und das nicht erst seit PISA. Sie muss auf vielfältige soziale Entwicklungen reagieren, veränderten Bildungsanforderungen gerecht werden und auch aktiv die Zukunft gestalten. Schule muss sich kontinuierlich wandeln. Schulentwicklung spielt hier eine zentrale Rolle.

Schulentwicklung

  • zielt darauf, die Qualität von Schule und Unterricht zu sichern und zu steigern,
  • ist langfristig angelegt,
  • führt zu einer nachhaltigen Entwicklung der jeweiligen Schule in ihrer Gesamtheit,
  • begreift Schule als lernende Organisation
  • und muss sich vor allem daran messen lassen, ob sie Schülerinnen und Schüler erreicht.

Die drei Aufgabenfelder dieser Schulentwicklung sind:

  • die Verbesserung der schulorganisatorischen Abläufe,
  • die Verbesserung des Schulklimas,
  • die konkrete Verbesserung des Unterrichts.

In unserem Schulprogramm sind die Schwerpunkte der Schulentwicklung für die nächsten Jahre festgeschrieben:

  • Angebot einer gesunden Pausen- und Mittagsverpflegung,
  • Schülerorientierter, durch moderne Medien gestützter Unterricht,
  • Inhaltsorientierte Zusammenarbeit (besonders innerhalb der Fachschaften),
  • Pflege der öffentlichkeitswirksamen Darstellung des Schulprofils,
  • Stärkung der sozialen Schülereinrichtungen.

 

Die im Schuljahr 2011/12 gegründete Steuergruppe “Schulentwicklung” koordiniert seit ihrer Gründung die weiteren Maßnahmen.
Folgende konkrete Entwicklungspunkte wurden erkannt und weiter vorangetrieben:

  • Erstellung bzw. Überarbeitung der aktuellen Schulbroschüre (v. a. Information beim Übertritt),
  • Verbesserung der technischen Ausstattung der Klassenzimmer und Fachräume,
  • Bauliche Veränderungen (z. B. Sanitätsraum, Elternsprechzimmer).
  • Verbesserung der Ordnung im Schulhaus,
  • Optimierung der Absenzen-Regelung,
  • Erstellung eines klaren Konzepts für den 1.  Wandertag und
  • Einführung eines EDV-Schulportals zur Optimierung schulischer Prozesse.

Folgende Ziele konten umgesetzt werden:

Zwei neue Schulbroschüren wurden entworfen, eine Broschüre als Informationsquelle über die Schule für Eltern und eine Broschüre als Informationsquelle speziell für mögliche zukünftige Schüler. Die Elternbroschüre finden Sie hier im pdf-Format zum Herunterladen:

Im Hinblick auf die Verbesserung der technischen Ausstattung der Klassenzimmer und Fachräume wurde ein klares konzept erstellt. Jedes Klassenzimmer soll in den nächsten Jahren mit einer interaktiven Tafel und einer normalen Tafel ausgestattet werden.

Ein Sanitätsraum und zwei Elternsprechzimmer wurden den bedürfnissen gerecht geplant. Die Umbauarbeiten erfolgten in den Sommerferien 2012, sodass alle drei Räume seit Schuljahresbeginn 2012/13 zur Verfügung stehen.

Um alle Lehrkräfte im Hinblick auf die Ordnung im Schulhaus gleichermaßen zu sensiblisieren, werden die einzelnen Themen am pädagogischen Tag 2012 intensiv besprochen.

Mit Beginn des Schuljahres konnte das verbesserte Konzept zur Absenzen-Regelung umgesetzt werden.

Um die Organisation des 1. Wandertages für neue Kollegen zu erleichtern und Schülernm ein möglichst attraktives Angebot geben zu können, würde ein klares Konzept erstellt. Für die Jahrgangsstufen 5 bis 7 gibt es feste Wandertagsziele und -themen. Für die höheren Jahrgangsstufen werden attraktive Wandertagsziele gefunden und ausführlich dokumentiert.

Die Vorbereitung der Einführung eines EDV-Schulportals zur Optimierung schulischer Prozesse wurde auf das Schuljahr 2012/13 verschoben. Die Steuergruppe hat mit großer Mehrheit beschlossen, ein entsprechendes Portal einführen zu wollen..

 

Ganztagsschule


Am KKG gibt es drei mögliche Unterrichtsformen:

  • G8-Halbtagesunterricht in der herkömmlichen Form
  • Gebundene Ganztagesklasse in den Jahrgangsstufen 5 und 6
    (im Schuljahr 2011/12 nur Jahrgangsstufe 5)
  • Offene Ganztagsbetreuung für die Jahrgangsstufen 5 – 8
    (im Gegensatz zur gebundenen Form auch an einzelnen Tagen buchbar)

Weitere Informationen zu den verschiedenen Ganztagsangeboten finden Sie hier:


Gebundene Ganztagsbetreuung
Ganz allgemein wird heutzutage von der Schule eine stärkere individuelle Förderung zur Behebung von Defiziten sowie zur Unterstützung besonderer Begabungen erwartet. Auch eine verstärkte Übernahme von Aufgaben im Bereich der Werteerziehung und der Vermittlung sozialer Kompetenzen soll eine moderne Schule leisten. Dabei geht es um die Erziehung zu Selbstständigkeit und Eigenverantwortung, beispielsweise hinsichtlich einer sinnvollen Freizeitgestaltung oder der Förderung individueller Neigungen. Schließlich sollen den Schülern in der Schule gesundheitliche Aspekte nahegebracht werden, etwa durch eine gezielte Erziehung zu mehr Bewegung und zu gesunder Ernährung.
Gut umgesetzt werden können die eben genannten Ziele in einer gebundenen Ganztagsklasse.
Am König-Karlmann-Gymnasium Altötting wird in der 5. Klasse Unterricht nach folgendem rhythmisierten Stundenplanmuster erteilt:
Beispielstundenplan
Von Montag bis Donnerstag wird der Unterricht bis 16.15 Uhr in rhythmisierter Form angeboten. Am Freitag findet gewöhnlicher Halbtagesunterricht bis 13.00 Uhr statt.
Von großer Bedeutung sind die im rhythmisierten Bereich enthaltenen und von Lehrkräften betreuten Studierstunden (Studierzeit), in denen die Schüler die schriftlichen Hausaufgaben erledigen und sich darüber hinaus – sofern Zeit bleibt – auf nachkommende Stunden vorbereiten können. Darauf abgestimmt werden vor dieser Studierzeit vorwiegend die Kernfächer (verstärkt auch in Doppelstunden, um mehr Raum für Gruppenphasen zu schaffen) unterrichtet, da dort der Großteil der schriftlichen Hausaufgaben anfällt. Im Sinne einer zielgerichteten Rhythmisierung des Unterrichtstages finden nach der Mittagspause (gemeinsames Essen in der Schulmensa, begleitet von einer Sozialpädagogin) von Lehrkräften betreute Freizeitangebote (Sport, Werken, Film/Chor) statt. Anschließend folgen wieder gewöhnliche Unterrichtsstunden (aber keine Kernfächer). Eine weitere Besonderheit ist das fest im Stundenplan verankerte Projekt “soziales Lernen”, in dem die Schulpsychologin der Schule eingehend die Themen “Lernen lernen”, “Förderung des Sozialverhaltens”, “Stärkung des Selbstvertrauens” und “Medienkompetenz” behandelt.
Somit stellt die gebundene Ganztagsklasse am KKG ein im Sinne der Ganzheitlichkeit abgestimmtes Unterrichtsangebot dar.


Offene Ganztagsbetreuung
Seit dem Schuljahr 2009/10 wird nach dem “Vormittagsunterricht” für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8 von Montag bis Donnerstag eine professionelle Nachmittagsbetreuung angeboten.
Je nach Anmeldezahl werden ein oder zwei Gruppen gebildet. Die tägliche Betreuungszeit läuft dabei von 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr.
Die Eltern müssen für die Betreuung keinen Eigenbeitrag entrichten. Für die Eltern ist die Betreuung somit kostenfrei!
Die Organisation der Ganztagsbetreuung übernimmt das KKG selbst in Zusammenarbeit mit einem externen Partner selbst: in unserem Fall der gfi gGmbH (Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration gGmbH). Zusammengefasst sind die entsprechenden Modalitäten in folgendem Rahmenkonzept “Ganztägige Förderung und Betreuung an Schulen – Ganztagesangebot 2010/11 – König-Karlmann-Gymnasium“.
Wer führt die Betreuung durch?
Durchgeführt wird die Betreuung unter der Verantwortung der Schulleitung durch eine ausgebildete Sozialpädagogin von der gfi gGmbH.
gfiDie gfi ist vom bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus speziell für die Ganztagsbetreuung an Schulen zertifiziert worden.
Kosten für die Ganztagsbetreuung
Für Eltern ist die Betreuung kostenfrei, lediglich die Kosten für das Mitagessen müssen selbst getragen werden (derzeit: 3,50 €/Essen). Das KKG erhebt in bestimmten Zeiträumen Pauschalbeträge, um die Essen der Schulkinder abzurechnen und die Mittagsverpflegung bargeldlos abzuwickeln zu können. Am Ende des Schuljahres erfolgt eine exakte Abrechnung über die Kosten der Mittagsverpflegung für jedes einzelen Schulkind.
Finanziell bedürftige Familien werden im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets vom Landratsamt Altötting bei der Finanzierung der Kosten unterstützt.
Bauliche Maßnahmen
Für die Ganztagsbetreuung wurden am KKG zwei Klassenräume in der Nähe der Mensa umgestaltet.
Ein Raum wurde dem freizeitpädagogischen Angebot angepasst (z.B.: Schließfächer, Wohlfühl-Ecke, Kicker, Dartspiel ) und steht ausschließlich der Ganztagsbetreuung zur Verfügung. Der zweite Raum, der ebenfalls mit Schließfächern für die Ganztagsschülerinnen und -schüler ausgestattet ist, wird im Rahmen der Hausaufgabenbeutreuung genutzt.

Weitere Informationen können Sie noch folgenden Quellen entnehmen:

 

Einführungsklasse


Das KKG führt seit dem Schuljahr 2009/10 eine Einführungsklasse für Schülerinnen und Schüler mit Mittlerer Reife (für Absolventen der Realschule, der Wirtschaftsschule und der M10-Klassen der Hauptschulen).


Das König-Karlmann-Gymnasium Altötting wurde vom Kultusministerium als Standort für eine Einführungsklasse ausgewählt. Die Einführungsklasse ist ein besonderes Angebot für alle Absolventen einer Realschule, einer Wirtschaftsschule und der M10-Klassen der Hauptschulen, die nach dem Mittleren Schulabschluss das gymnasiale Abitur erwerben wollen, um so später ein Studium an einer Hochschule, insbesondere einer Universität beginnen zu können.
Die Einführungsklasse bereitet die SchülerInnen innerhalb eines Schuljahres mit einem speziellen Stundenplan auf den Besuch der 11. und 12. Klasse am Gymnasium vor. Sie führt in die gesamte Breite der gymnasialen Fächer ein, ermöglicht jedoch auch eine gezielte Förderung in den Fächern, in denen die Schüler geringere Vorkenntnisse mitbringen oder in denen, die verbindliches schriftliches Abiturfach sind.
Am König-Karlmann-Gymnasium können die Schüler an Stelle von Französisch auch Spanisch als zweite (neu einsetzende) Fremdsprache wählen. Das bringt für sie den Vorteil, dass hier kein Nachholbedarf gegenüber den Schülern der regulären Klassen besteht, da Spanisch für alle Schüler erst ab der 10. Jahrgangsstufe unterrichtet wird.
Voraussetzung für die Aufnahme in eine Einführungsklasse ist ein pädagogisches Gutachten der in der 10. Jahrgangsstufe besuchten Schule, in dem die Eignung für den Bildungsweg des Gymnasiums uneingeschränkt bestätigt wird; des weiteren besteht eine Probezeit bis zum Zwischenzeugnis. Eine Aufnahmeprüfung ist nicht notwendig, eine Wiederholung der Klasse ist nicht möglich.


Wichtig: Die Voranmeldung zur Einführungsklasse erfolgt jeweils im Frühjahr über die besuchte Realschule!
Es ist jedoch ratsam, bei Interesse sich auch direkt an das König-Karlmann-Gymnasium zu wenden, um die weiteren Formalitäten abklären zu können.




 
 

Termine

DatumTermin
26.07.2017Schulfest (Sommerfest)
27.07.20172. Wandertag
28.07.2017letzter Schultag vor den Sommerferien (Gottesdienst, Ausgabe der Jahreszeugnisse, Schulschluss: ca. 10.25 Uhr)
29.07.2017Beginn der Sommerferien
11.09.2017Ende der Sommerferien
28.10.2017Beginn der Herbstferien
05.11.2017Ende der Herbstferien
23.12.2017Beginn der Weihnachtsferien
07.01.2018Ende der Weihnachtsferien

Mehr Informationen zu Terminen

Fotos vom Schulleben

Volleyball_SMV

Letztes Update

  • 25.06.2017 - 09:07:25