Weihnachtsansprache 2012

Schulleiter Rudolf Schramm beim Weihnachtskonzert am 20.12.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!

Herzlich Willkommen am König-Karlmann-Gymnasium zum Weihnachtskonzert 2012!

Bevor wir mit dem Konzert fortfahren, lassen Sie mich ein paar Gedanken zur diesjährigen Advents- und Weihnachtszeit loswerden.

Das Jahr geht zu Ende und unsere Welt auch … zumindest, wenn man sich nach dem Maya-Kalender richtet. Die Weisen der Indios haben vor über 500 Jahren errechnet, dass am 21. Dezember 2012, also leider schon morgen, die Zeit endet. Insofern freut es mich umso mehr, dass Sie am Vorabend des Weltuntergangs unserer heutigen Veranstaltung in so großer Zahl beiwohnen.

Alte Weisheiten und Erkenntnisse erfreuen sich gerade in neuerer Zeit wieder großer Beliebtheit. Nur so kann ich es mir erklären, dass alle Welt sich seit Anfang des Jahres konsequent auf den bevorstehenden Weltuntergang vorbereitet, oder sollte ich besser sagen, dass die ganze Welt von medialer Seite gezielt darauf vorbereitet wird. In regelmäßigen Abständen wird auf Epidemien, auf Umweltkatastrophen oder auf einen gigantischen Meteoriteneinschlag hingewiesen, wenn es darum geht, was die Welt am 21.Dezember 2012 erwarten wird. Gerade morgen wird in nahezu allen Fernsehkanälen in Sondersendungen live vom Weltuntergang berichtet werden.
Sogar der von mir sehr geschätzte Prof. Harald Lesch soll sich dem Thema widmen. Die Geschäftswelt macht sich das Ganze natürlich auch zu Nutze und das mit zum Teil grotesken Zügen. Eine kalifornische Firma beispielsweise hat spezielle Bunker entwickelt, zugeschnitten auf so ziemlich jedes denkbare Katastrophenszenario. Wobei in diesem Zusammenhang durchaus die Frage erlaubt sein darf, wie zukunftsträchtig ein solches Geschäftsmodell am Ende aller Tage
sein kann?
Nicht zuletzt die Wissenschaft nutzt die Gelegenheit, um auf sich aufmerksam zu machen:
Ein Forscher aus Texas hat z. B. herausgefunden, dass der Maya-Kalender das spektakuläre morgige Datum nur als das Ende eines sogenannten Bak’tums bezeichnet. Das war für die Maya ein 400-Jahres-Zyklus, nach dem die Zeitrechnung immer wieder von vorn beginnt. Also doch kein Ende der Welt?

Interessant finde ich auch die These zweier Mathematiker aus Böhmen, die sich den Maya-Kalender noch einmal genauer angeschaut und nachgerechnet haben. Als Mathematiklehrer machte mich das natürlich sofort hellhörig. Ihr Ergebnis: Der Maya-Kalender wurde falsch mit unseren Kalendern synchronisiert und endet in Wirklichkeit erst in 104 Jahren. Gott sein Dank gibt es Mathematiker!

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18.02.2018Ende der freien Tage um Fasching
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28.07.2018Beginn der Sommerferien
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