Aktion zum Jubiläum der Wiedervereinigung am KKG

Die Schülerinnen und Schüler rätselten zunächst im Angesicht der eingezeichneten Umrisse, mit der Ergänzung der neuen Bundesländer war die Sache jedoch klar – so das wiedervereingte Deutschland aus.

Seit Jahren ist es Tradition am König-Karlmann-Gymnasium, bedeutende historische Jahrestage nicht einfach vorüberziehen zu lassen, sondern die Bedeutung jener historischer Jahrestage der Schulgemeinschaft durch öffentlichkeitswirksame Aktionen ins Bewusstsein zu rücken. Ohne Frage, der 30. Jahrestag der Wiedervereinigung vom 3. Oktober 1990 war natürlich eines dieser Jubiläen, welches die Fachschaften Geschichte, Sozialkunde und Geographie zu würdigen wussten.

Dass ein derartiges Unterfangen in Zeiten der Corona-Pandemie nicht so leicht umzusetzen sein würde, war allen Beteiligten klar. Und dennoch glückte die Aktion. Die Klasse 10c zusammen mit ihrem Geographielehrer Herrn StD Hopf zeichnete am Vortag des Tags der Deutschen Einheit in großem Maßstab die Umrisse der alten Bundesrepublik vor der Wiedervereinigung im Eingangsbereich der Schule nach. Die Schüler taten sich sehr schwer, die Umrisse zuzuordnen – so sehr ist nunmehr die Landkarte des vereinigten Deutschlands in den Köpfen der Schüler, dass sie mit den Umrissen Westdeutschlands in den Grenzen von 1949 – 1990 kaum mehr etwas anfangen konnten. „Das muss England sein, oder nein doch etwa Bayern?“, so rieten viele Schülerinnen und Schüler, als sie beim Eintreffen an der Schule die Umrisse begutachteten. In der Aula der Schule half dann eine große Landkarte, dem Rätsel auf die Spur zu kommen.

Da der Tag der Wiedervereinigung in diesem Jahr auf einen Samstag fiel, konnte das gesamte Rätsel erst am Montag, den 05.10.2020 für die gesamte Schülerschaft gelüftet werden: dann nämlich waren die Umrisse der alten Bundesrepublik mit jenen der ehemaligen DDR ergänzt und den Schülern präsentierte sich die Landkarte Deutschlands, wie sie uns nunmehr seit 30 Jahren so gewohnt geworden ist. Schulleiter Rudolf Schramm untermalte die Aktion mit einer von der Fachschaft Geschichte/Sozialkunde mitgestalteten Durchsage, in der er die Bedeutung der Wiedervereinigung für unser gesamtdeutsches Volk unterstrich. Auf diese Weise konnten wir trotz Corona ein kleines, aber nicht unbedeutendes Zeichen der Würdigung des Jubiläums „30 Jahre deutsche Einheit“ setzen.

Andreas Galneder, StD

Mitarbeiter in der Schulleitung

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