Besser als ganz Bayern

2021-07-19T16:39:29+02:0019. Juli 2021|

19 KKG-Absolventen erreichen 1,5 oder besser, zwei gar 1,0

Altötting. 19 Mal 1,5 und besser, zweimal die Traumnote 1,0 – der Abiturjahrgang 2021 ist der zweitbeste der G8-Abschlüsse im König-Karlmann-Gymnasium. Mit einer Durchschnittsnote von 2,11 besser als der Bayernschnitt von 2,14 – und dies ist das beste Ergebnis aller Zeiten im Freistaat.
Am späten Freitagnachmittag war Abschlussfeier des KKG im Kultur + Kongressforum – der Höhepunkt des Schuljahres, wie Schulleiter Rudolf Schramm betonte. Für seine Ansprache hatte er sich vom Thema Digitalisierung inspirieren lassen, das in der Corona-Pandemie gerade für die Schulen eine besondere Bedeutung bekommen hatte. Die Schulart Gymnasium kommt für ihn einem Computer-Betriebssystem gleich, die Marke des Gerätes ist KKG, das zwei Konfigurationen (sprachlich oder naturwissenschaftlich-technologisch), eine Menge an Apps (Wahl- und Pflichtfächerangebote) und auch soziale Medien (Tutoren, Mediatoren oder Sanitäter) anbiete. Neu sei die „Anti-Corona-App“, denn der Virenangriff habe viel Schaden angerichtet. Den leistungsfähigsten Prozessor besäßen aber die Absolventinnen und Absolventen selbst, dessen Leistung umso größer werde, je mehr man ihn fordert. Das Abiturzeugnis wiederum sei der „Freischalt-Code“ für den „Bildungs-App-Store“ mit seinen vielfältigen Studien- und Ausbildungsangeboten. Um den menschlichen Prozessor bestmöglich zu nutzen, sei die Vernetzung untereinander entscheidend, Teamwork unumgänglich. Und Schramm versprach: „Ihre alte Schule wird für Sie immer online bleiben.“
Alle 95 Q12-Schüler waren zu den Prüfungen zugelassen worden und haben sie bestanden. Die Prüfungen seien weder leichter noch schwerer gewesen als in den Vorjahren. 39 der Abiturienten erreichten eine 1 vor dem Komma. Die Zeugnisse überreichte Rudolf Schramm, moderiert von Oberstufenkoordinator Winfried Mittermeier, der zuvor noch Auszeichnungen für besonderes Engagement im Schulleben vorgenommen hatte.
Als Sprecher der Schüler rief Bastian Salzinger so humorvoll wie nachdenklich Oberstufenzeit und Abi-Vorbereitung in der Pandemie in Erinnerung. Heiß ersehnte Veranstaltungen wie der Kleinkunstabend oder der Abschlussball konnten nicht stattfinden, dafür ermöglichte Teams Unterricht im Bett. Salzinger freute sich, dass alle das Abitur geschafft hätten, auf das zwölf Jahre hingearbeitet worden sei und das bezüglich des Anspruchs „alles andere als geschenkt“ sei.
Dieser Einschätzung schloss sich auch Elternbeiratsvorsitzender Wilm Schweer an, der den Kommilitoninnen und Kommilitonen seines Sohnes, der auch unter den Abschlussschülern war, seine Anerkennung für ihre Leistungen zollte: „Ihr habt Außerordentliches geleistet.“ Allerdings hob Schweer auch hervor, dass neben den Noten auch Toleranz, Gerechtigkeitssinn und weitere derartige Sozialkompetenzen gepflegt werden sollten – so wie es am KKG, der „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ vorgelegt werde. Sein Dank galt den Lehrern und Eltern für die Unterstützung der jungen Erwachsenen beim Erreichen des Etappenziels Abitur auf ihrem Lebensweg.
Katrin Schuster aus der Klasse 10c sorgte mit zwei Stücken am Flügel für den musikalischen Rahmen der Feier, der eine ökumenische Andacht vorangegangen war, zelebriert von den Pfarrern Hermann Schächner und Alexander Schmidt.  − ecs – ANA vom 19.07.21

DIE BESTEN:
Einen Notendurchschnitt von 1,5 und besser erreichten: Ramona Haberstock und Julia Zellner (jeweils 1,0) sowie Janina Grumbeck, Vita Wagenhuber, Julia Barth, Rebecca Denk, Dominik Heller, Melanie Richter, Niklas Demmelhuber, Tobias Heller, Hannah Neudecker, Anna-Marie Schwanthaler, Anna Bösl, Leo Heller, Michael Huber, Nicole Loch, Hanna Thumser, Joshua Wagenhuber und Robin Wunderer.

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