Schülerinnen und Schüler des KKG empfinden durch die Juniorwahl die Bundestagswahl nach.

Diese und andere Fragen stellten sich nicht nur viele Erstwähler vor der Bundestagswahl, sondern auch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 12 am KKG, das nach der Landtagswahl 2018 zum zweiten Mal an der Juniorwahl teilnahm.

Dabei handelt es sich um ein Projekt zur Förderung des Demokratieverständnisses, bei dem zu verschiedenen Wahlen Schulen eingeladen sind, sich zu beteiligen und die Wahl eines Parlaments hautnah nachzuempfinden. Vorbereitet wurde das Projekt von der Fachschaft Sozialkunde mit den Lehrkräften Stefan Kistler und Thomas Lorenz im Unterricht. Dabei wurden nicht nur die verschiedenen Parteien mit ihren Grundsatz- und Wahlprogrammen vorgestellt, sondern auch die Spezifika des Wahlsystems zum Deutschen Bundestag erarbeitet. So vorbereitet, war es an den Schülerinnen und Schülern, sich persönlich auf die Wahl vorzubereiten und eine Wahlentscheidung zu treffen – ganz wie im echten Leben eben.

Auch der Wahlakt selbst lief fast wie bei der echten Bundestagswahl ab. Zusammen mit ca. 15 freiwilligen Schülerinnen und Schülern wurde ein Wahlausschuss gegründet und die Wahl vorbereitet. Die Wahlberechtigen mussten ermittelt und mittels Wahlbenachrichtigungskarte vor der Wahl zu selbiger eingeladen werden. Am Wahltag selbst, der am KKG am 23. September 2021 – also vier Tage vor der wirklichen Wahl – stattfand, waren die beiden Wahllokale mit Wahlkabinen, Wahlscheinen (welche fast identisch zu den echten Wahlscheinen, allerdings in unterschiedlicher Farbe gehalten waren), versiegelten Wahlurnen und allem was zu einer echten Wahl dazu gehört, ausgestattet.

Die Spannung war mit Händen zu greifen, als um 12:15 Uhr die Wahlurnen geleert wurden. Die beteiligten Sozialkundelehrer und der Wahlausschuss waren gleichermaßen erleichtert und erfreut, dass die Schülerinnen und Schüler die Wahl sehr ernst nahmen. Im Ergebnis zeigte sich der Trend, der sich auch bei den Erstwählern bei der Bundestagswahl abgezeichnet hatte. Die Nase vorn hatte die FDP, gefolgt von Bündnis 90/Die Grünen.

Insgesamt waren sich alle Beteiligten darin einig, dass die Juniorwahl ein voller Erfolg war, da sie den Schülerinnen und Schüler des KKG die Möglichkeit bot, eine Wahl sehr realitätsnah nachzuempfinden und sich mit den Programmen der einzelnen Parteien intensiv auseinanderzusetzen.

Thomas Lorenz, Fachschaftsleiter Sozialkunde

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