Q12 diskutiert mit dem London-Korrespondenten der Süddeutschen Zeitung, Alexander Mühlauer

Da hatte der Distanzunterricht auf einmal auch etwas sehr Positives: Denn ohne die Verwendung von MS Teams wäre es nicht möglich gewesen, den Korrespondenten der Süddeutschen Zeitung in London, Alexander Mühlauer so mühelos ins Klassenzimmer des König-Karlmann-Gymnasiums zu holen – schon gar nicht in Corona-Zeiten.

Alexander Mühlauer berichtet seit etwa anderthalb Jahren für die SZ aus London, wohnt mit seiner Familie auch dort und kann so hautnah davon erzählen, beispielsweise welche Auswirkungen der Brexit und Corona auf das Inselreich haben. Davor war er vier Jahre lang Berichterstatter der SZ in Brüssel, dem Herzen der EU.

Insofern kennt er nicht nur die bedeutendsten Persönlichkeiten und Repräsentanten der EU, sondern er weiß auch über politische Hintergründe, Abläufe und die eine oder andere Anekdote aus der politischen Hauptstadt Europas zu berichten.

Insofern war allen Schülerinnen und Schülern des Kurses 2sk_1 klar, dass der Kursleiter, StD Andreas Galneder, hier einen sehr interessanten Gesprächspartner für sie gewinnen konnte, zumal der Termin des Gesprächs am Freitag 12.02.2021 nach dem Abschluss der vertieften Behandlung der EU auch zeitlich hervorragend passte.

Wie im Flug vergingen die 45 Minuten der Diskussion. Im Nachgang zeigte sich Herr Mühlauer beeindruckt von der Diskussionsbereitschaft und der Qualität der Fragen der Schülerinnen und Schüler. So wollten diese unter anderem wissen, wie inwiefern der Brexit auf der Insel gegenwärtig spürbar sei oder wie Herr Mühlauer glaube, dass sich die EU weiterentwickeln wird: „Wird die EU in zwanzig Jahren sich eher Richtung Bundesstaat oder Richtung Freihandelszone entwickelt haben?“, wollte beispielsweise  Maximilian Eichelberger vom Experten wissen, nachdem sich die Schülerinnen und Schüler in den vorangegangenen Schulstunden selbst schon eingehend mit dieser Fragestellung auseinandergesetzt hatten.

Insgesamt war es eine hervorragende Diskussionsrunde, die auch technisch einwandfrei klappte – ein nicht unwichtiger Aspekt, wurde die Veranstaltung doch im Hybridmodus veranstaltet: während die eine Hälfte des Kurses im Präsenzunterricht in der Schule war, wurde die andere Hälfte wie auch der in London befindliche Herr Mühlauer über MS Teams zugeschaltet und auf dem großen Whiteboard im Klassenzimmer gezeigt. Nur ein Kritikpunkt kam am Ende der Veranstaltung vonseiten der Schülerinnen und Schüler auf den Kursleiter zu: „Es war viel zu kurz!“ … ein deutliches Zeichen des Erfolgs der Corona-konformen Veranstaltung. – A. Galneder

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