Infos zum aktuellen Unterrichtsbetrieb im Schuljahr 2020/21 (Stand: 23.02.2021)

Jahrgangsstufen 5-10 sowie Q11: Distanzunterricht
Q12: Präsenzunterricht mit Mindestabstand

Die Q12 ist komplett im Präsenzunterricht in der Schule. Der Unterricht findet in den Doppelräumen und in der Mensa statt (Raumpläne hängen im Schulhaus aus und sind in mebis eingestellt).

Die Corona-Ampel im Landkreis Altötting steht auf Stufe gelb!

Die Infektionszahlen in Bayern sinken zwar, bewegen sich weiterhin auf einem hohen Niveau; die bisher eingeleiteten Maßnahmen haben insofern gefruchtet, bislang aber noch nicht den gewünschten Erfolg erbracht. Aus diesem Grund hat die Staatsregierung den im Dezember verhängten Lockdown nun bis 7. März 2021 verlängert.

Für das König-Karlmann-Gymnasium Altötting bedeutet dies für den Unterricht bis Freitag, 19.02.2021:

– Distanzunterricht in den Jahrgangsstufen 5-10 sowie in der Q11
– Wechselunterricht in der Q12

Die konkrete Umsetzung der aktuellen Vorgaben am König-Karlmann-Gymnasium Altötting ist dem
Elterninformationsschreiben vom 29.01.2021 zu entnehmen (siehe unten).

Vorgehen bei Auftreten einer Krankheit (gemäß Rahmenhygieneplan vom 13.11.2020):

  1. Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkrankungssymptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten) ist ein Schulbesuch an weiterführenden Schulen erst möglich, wenn
    – nach mindestens 48 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde und
    im häuslichen Umfeld keine Erwachsenen an Erkältungssymptomen leiden bzw. bei diesen eine Sars-Cov2 Infektion ausgeschlossen wurde.
    Betreten Schülerinnen und Schüler die Schule dennoch vor Ablauf von 48 Stunden, werden sie in der Schule isoliert und – sofern möglich – von den Eltern abgeholt oder nach Hause geschickt.
  2. Kranke Schülerinnen und Schüler in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule. Die Wiederzulassung zum Schulbesuch nach einer Erkrankung ist in allen Schularten erst wieder möglich, sofern die Schüler bei gutem Allgemeinzustand mindestens 48 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. Der fieberfreie Zeitraum soll 48 Stunden betragen. Auf Verlangen der Schulleiterin bzw. des Schulleiters müssen die Eltern/Personenberechtigten eine schriftliche Bestätigung über die Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden vorlegen.

Das zugehörige Formular zur Bestätigung der 48-stündigen Symptomfreiheit können Sie hier herunterladen:

Bei einer bestätigten COVID-19-Erkrankung gilt Folgendes:

Wird eine Schülerin bzw. ein Schüler während der regulären Unterrichtsphase mittels PCR-Test oder Antigentest positiv auf SARS-CoV-2 getestet, so wird für die jeweilige Schulklasse bzw. Lerngruppe sofort ab Diagnose für fünf Tage die Quarantäne bzw. Kohortenisolation durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet. Mit dem Tag der Diagnosestellung (= Bekanntwerden des positiven Testergebnisses) beginnt die Kohortenisolation.

Am fünften Tag sollen die unter Kohortenisolation stehenden Schülerinnen und Schüler mittels Antigenschnelltest oder PCR-Test im Rahmen der vorhandenen Testmöglichkeiten getestet werden. Die negativ getesteten Schülerinnen und Schüler werden wieder zum Unterricht zugelassen. Vor Wiederaufnahme des Schulbesuchs ist der Schulleitung unaufgefordert eine „Bestätigung über einen negativen Test auf SARS-CoV-2“ vorzulegen oder zu übermitteln.

Die schuleigenen Corona-Regelungen basieren auf den aktuellen Rahmen-Hygieneplan der Schulaufsicht zur Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzepts für Schulen. Dieser kann unter folgenden Link heruntergeladen werden:
Aktueller Rahmenhygieneplan für Schulen (Stand: 11.12.2020)

Grüne Ampel (Stufe 1):

Bei einer „Inzidenz unter 35“ (= grün bzw. Stufe 1) ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) oder einer geeigneten textilen Barriere im Sinne einer MNB (sogenannte community masks oder Behelfsmasken, z. B. Textilmasken aus Baumwolle) grundsätzlich für alle Personen auf dem Schulgelände (Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal, Schülerinnen und Schüler, Externe) verpflichtend.

Diese Pflicht umfasst alle Räume und Begegnungsflächen im Schulgebäude (wie z. B. Unterrichtsräume, Fachräume, Turnhallen, Flure, Gänge, Treppenhäuser, im Sanitärbereich, beim Pausenverkauf, in der Mensa, während der Pausen und im Verwaltungsbereich) und auch im freien Schulgelände (wie z.B. Pausenhof, Sportstätten).

Gelbe Ampel (Stufe 2):

Bei einer Überschreitung des Signalwerts „Inzidenz ab 35“ (= gelb bzw. Stufe 2) besteht automatisch Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte auch am Platz in weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5, eine explizite Entscheidung des Gesundheitsamtes ist hierfür nicht mehr erforderlich. Ein Verzicht auf die MNB bei Einhaltung des Mindestabstands (wie in den bisherigen Regelungen für Stufe 2 vorgesehen) ist künftig nur noch dann möglich, wenn das Gesundheitsamt dies im Einzelfall so entscheidet.

Rote Ampel (Stufe 3):

Bei einer Überschreitung des Schwellenwertes „Inzidenz ab 50“ (= rot bzw. Stufe 3) besteht ebenfalls automatisch Maskenpflicht auch am Platz in allen Jahrgangsstufen aller Schulen. Jeder Landkreis muss weiterhin über die Geltung der übrigen Maßnahmen des Stufenkonzepts entscheiden, insbesondere über eine etwaige Wiedereinführung des Mindestabstands in Stufe 3, was in aller Regel zu einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht mit geteilten Gruppen führt. Hierfür gibt es nach wie vor keinen Automatismus.

Ausgenommen von Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sind (gilt für alle Ampelfarben):

  • Schülerinnen und Schüler,
    • sobald diese ihren Sitzplatz im jeweiligen Unterrichtsraum oder ihres festen Platzes im Raum für die schulische Ganztagsbetreuung erreicht haben,
    • derselben Klasse bzw. derselben festen Gruppen der schulischen Ganztagsbetreuung auf den Pausenflächen oder auf den Außenflächen, soweit dort Unterricht, sportähnliche Bewegungsangebote oder schulische Ganztagsangebote durchgeführt werden,
    • während des Ausübens von Musik und Sport (bei Einhaltung der dortigen Sonderregelungen),
    • soweit die aufsichtführende Lehrkraft aus pädagogisch-didaktischen oder schulorganisatorischen Gründen eine Ausnahme erlaubt. Eine solche Ausnahme kann erforderlich sein, wenn durch das Tragen einer MNB eine besondere Gefährdung eintritt (z.B. im Rahmen von natur-wissenschaftlichen Experimenten). Diese Ausnahmen beziehen sich auf den Einzelfall und erstrecken sich lediglich auf den unbedingt erforderlichen Zeitraum; eine generelle Ausnahmemöglichkeit ist dadurch nicht geschaffen.
  • Lehrkräfte und Personal der schulischen Ganztagsbetreuung, soweit diese ihren jeweiligen Arbeitsplatz im Unterrichtsraum
    bzw. der jeweiligen Betreuungsräumlichkeit erreicht haben; auf einen möglichst großen Abstand ist zu achten. Bei Sportlehrkräften der Ort des jeweiligen Sportunterrichts (nicht Begegnungsflächen)). Sofern Lehrkräfte und sonstiges Personal ihren Arbeitsplatz verlassen, insbesondere beim Gehen durch die Klasse während des Unterrichts, ist eine MNB zu tragen.
  • sonstiges nicht unterrichtendes Personal nach Erreichen des jeweiligen Arbeitsplatzes, sofern nicht weitere Personen anwesend sind. Hierzu zählen neben dem Verwaltungs- und Hauspersonal sowohl die Schulleitung und sonstige Lehrkräfte, die ein eigenes Büro haben und dort nicht mit anderen Personen in persönlichen Kontakt treten als auch Lehrkräfte, die alleine in Räumlichkeiten den Unterricht vor- bzw. nachbereiten.
  • alle Personen, für welche § 1 Abs. 2 der 6. BayIfSMV eine Ausnahme vorsieht. Dies sind:
    • Kinder bis zum sechsten Geburtstag,
    • Personen, für welche aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer MNB nicht möglich oder unzumutbar ist,
    • Personen, für welche das Abnehmen der MNB zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist,
    • Personen, für welche dies aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist (z. B. zur Nahrungsaufnahme, insbesondere in den Pausenzeiten).

Sofern keine Verpflichtung zum Tragen einer MNB besteht, soll – soweit möglich – auf eine Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m geachtet werden, insbesondere in den Klassenzimmern (z. B. durch eine entsprechende Sitzordnung).

Der Bayerische Ministerrat hat am 15. Oktober 2020 striktere Maßnahmen in Hotspot-Regionen beschlossen. Eine erweiterte Maskenpflicht an Schulen gilt nun bereits bei 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Bei Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 50 gelten noch weitergehende Maßnahmen.

Bayerische Corona-Ampel

Die Bayerische Corona-Ampel zeigt an, welche Landkreise den Signalwert von 35 (gelb) oder den Schwellenwert von 50 (rot) erreicht haben. Die Liste wird täglich um 15 Uhr aktualisiert (siehe: Link zur Bayerischen Corona-Ampel). Die jeweiligen Regelungen gelten vor Ort ab dem Folgetag, nachdem der Landkreis erstmals in der Ampel-Bekanntmachung aufgelistet ist.

Für den Schulbetrieb bedeutet dies, dass es im Kern bei dem Drei-Stufen-Plan bleibt. Neu ist jedoch, dass bestimmte Maßnahmen künftig automatisch – d. h. ohne eine entsprechende Entscheidung des örtlichen Gesundheitsamts – greifen. Die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden können allerdings in Sonderfällen durch Allgemeinverfügung Ausnahmen von den festen Bestimmungen der Corona-Ampel anordnen

Der Bayerische Ministerrat hat für die bayerischen Schulen einen Regelbetrieb unter Hygieneauflagen ab dem Beginn des Schuljahres 2020/21 beschlossen hat. Dies bedeutet, dass

  • alle Schülerinnen und Schüler täglich im Präsenzunterricht beschult werden und
  • weiterhin besondere Hygienevorgaben gelten, um den Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung zu tragen.

Die Entwicklung des Infektionsgeschehens wird weiterhin beobachtet. Entsprechende Regelungen können daher während des Schuljahrs angepasst werden.

Damit die Lernrückstände aus dem vorhergehenden Schuljahr ausgeglichen werden können, hat der Pflichtunterricht zusammen mit den anderen Maßnahmen, die dem Abbau der Corona-bedingten Unterschiede beim Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler dienen, Priorität vor allen übrigen schulischen Aktivitäten.
Dennoch können auch Wahlunterricht, Pluskurse, flexible und freiwillige Intensivierungen, Maßnahmen im Bereich der Begabtenförderung sowie andere, den Pflichtunterricht ergänzende Angebote wieder stattfinden. Auch (insbesondere im Lehrplan verpflichtend vorgesehene) Exkursionen sowie Betriebspraktika sind wieder möglich.

Mehrtägige Schülerfahrten (wie Schüleraustausch, Studien- und Klassenfahrten) wurden von der Schulaufsicht bis einschließlich Januar 2021 ausgesetzt.

Auch im Schuljahr 2020/21 erfordert der Infektionsschutz Einschränkungen in der Unterrichtsgestaltung. Im regulären Klassen- und Kursverband kann zwar nach der Vorgabe der Schulaufsicht auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zwischen Schülerinnen und Schülern des Klassen- bzw. Lerngruppenverbands verzichtet werden. Nichtsdestotrotz wird in allen Klassen jeweils auf einen möglichst großen Abstand zwischen den Schülerinnen und Schülern geachtet. Kommen in einer Lerngruppe Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen einer Jahrgangsstufe zusammen, sorgen wir mit einer „blockweisen“ Sitzordnung für eine gewisse Trennung der Klassengruppen. Wo jahrgangsübergreifende Gruppen gebildet werden (z. B. im Wahlunterricht), greift der Mindestabstand von 1,5 Metern.

Darüber hinaus soll es unter Mitgliedern der Schulfamilie keinen Austausch von Arbeitsmitteln, Stiften, Linealen o. Ä. geben.  Zudem wird es auch für einzelne Fächer (vor allem Musik und Sport) nach wie vor Einschränkungen geben.

Aufgrund der außergewöhnlichen Situation konnten im Schuljahr 2019/20 die Inhalte der Lehrpläne nicht in vollem Umfang vermittelt werden. Dabei unterscheiden sich die erreichten Lehrplanziele nicht nur von Fach zu Fach, sondern auch von Klasse zu Klasse.

Die Lehrkräfte werden sich zu Schuljahresbeginn ein Bild vom erreichten Lernstand der Schülerinnen und Schüler machen, um darauf aufbauend weiterarbeiten zu können. Zur Vorbereitung dieser Bestandsaufnahme haben die Lehrkräfte im Rahmen der Klassenkonferenzen am Ende des Schuljahres fach- und klassenbezogen sämtliche entstandenen Lücken im Unterrichtsstoff erfasst und dokumentiert, damit eine zuverlässige und systematische Informationsweitergabe an die Lehrkräfte der zugehörigen Klassen im kommenden Schuljahr gewährleistet ist.

Die Erfahrungen nach der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts haben gezeigt, dass aus verschiedenen Gründen bei einigen Schülerinnen und Schülern während der Zeit der Schulschließungen und der Phase des Wechsels von Präsenz- und Distanzunterricht individuelle Lern- bzw. Kenntnislücken entstanden sind. Diesen Schülerinnen und Schülern soll es vorzugsweise in der Zeit zwischen den Sommerferien und den Weihnachtsferien 2020 durch spezielle schulische Förderangebote ermöglicht werden, diese Lücken zu schließen und das Schuljahr 2020/21 erfolgreich zu durchlaufen. Zielgruppe des Angebots sind demgemäß in erster Linie Schülerinnen und Schüler, die auf Probe in die nächste Jahrgangsstufe vorgerückt sind oder die Vorrückungserlaubnis sehr knapp erreicht haben.

Im Schuljahr 2020/21 werden wir in den Jahrgangsstufen 5-10 entsprechende Intensivierungsstunden anbieten (jeweils Montagnachmittags). Diese werden zeitnah nach Schulbeginn starten. In der Jahrgangsstufe 8 handelt es sich um zwei verpflichtende Intensivierungsstunden (gehören zur fest vorgegebenen Stundentafel), in den übrigen Jahrgangsstufen um freiwillige Intensivierungsstunden. Ergänzend kann natürlich auch im Schuljahr 2020/21 „Lernpower“ in Anspruch genommen werden (fachbezogene Förderung durch sogenannte Lerntrainer, also durch hierfür ausgebildete Mittel- und Oberstufenschüler*innen).

Schülerinnen und Schüler, die aus unserer aktuellen Sicht für diese spezielle Förderung in Frage kommen, wurden im Rahmen der Klassenkonferenzen am Ende dieses Schuljahres ermittelt. Gleich zu Beginn des neuen Schuljahres werden wir den entsprechenden Schülerinnen und Schülern in schriftlicher Form eine Empfehlung zur Teilnahme an einer oder mehrerer fachbezogenen Fördermaßnahmen zukommen lassen.

Es ist aktuell nicht auszuschließen, dass demnächst phasenweise wieder Schichtunterricht in geteilten Klassen und Gruppen im wöchentlichen Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht stattfinden muss. Möglicherweise sind auch wieder lokale oder flächendeckende Schulschließungen notwendig. Daher ist es für uns erforderlich, diese Alternativszenarien bereits bei der Planung des weiteren Schulbetriebs im Schuljahr 2020/21 im Blick zu haben.

Insofern ist es wichtig, auf den Erfahrungen aufzubauen, die in den vergangenen Wochen und Monaten im Hinblick auf den digital gestützten Distanzunterricht sowie den Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Lernen zu Hause gewonnen wurden. Gleichzeitig ist es notwendig, die für diese Szenarien in den letzten Monaten erarbeiteten Konzepte und Strukturen zu überprüfen und weiterzuentwickeln, um sie im Bedarfsfall rasch und wirksam umsetzen zu können. Aus diesem Grund wird das Kollegium des KKG noch vor Unterrichtsbeginn im September 2020 einen pädagogischen Nachmittag zum Thema „Sinnvoller Einsatz digitaler Medien im Distanzunterricht“ veranstalten.