Alle Infos zum Unterrichtsbetrieb im Schuljahr 2020/21 (Stand: 21.10.2020)

Die wichtigsten Corona-Regeln für das König-Karlmann-Gymnasium Altötting haben wir im folgenden Dokument zusammengefasst:
Corona-Regeln am KKG (gültig ab 21. September 2020; Dokument wird aktuell überarbeitet; aktualisierte Maskenregelung siehe unten)


Die schuleigenen Corona-Regelungen basieren auf den aktuellen Rahmen-Hygieneplan der Schulaufsicht zur Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzepts für Schulen. Dieser kann unter folgender Adresse heruntergeladen werden:
https://www.km.bayern.de/download/23568_Rahmen-Hygieneplan-Schulen-Bayern_Stand-02.09.20_final.pdf

Ab Mittwoch, 07.10.2020 gilt folgende Regelung:

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) oder einer geeigneten textilen Barriere im Sinne einer MNB (sogenannte community masks oder Behelfsmasken, z. B. Textilmasken aus Baumwolle) ist grundsätzlich für alle Personen auf dem Schulgelände (Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal, Schülerinnen und Schüler, Externe) verpflichtend.

Diese Pflicht umfasst alle Räume und Begegnungsflächen im Schulgebäude (wie z. B. Unterrichtsräume, Fachräume, Turnhallen, Flure, Gänge, Treppenhäuser, im Sanitärbereich, beim Pausenverkauf, in der Mensa, während der Pausen und im Verwaltungsbereich) und auch im freien Schulgelände (wie z.B. Pausenhof, Sportstätten).

Ausgenommen von dieser Pflicht sind:

  • Schülerinnen und Schüler,
    • sobald diese ihren Sitzplatz im jeweiligen Unterrichtsraum oder ihres festen Platzes im Raum für die schulische Ganztagsbetreuung erreicht haben,
    • derselben Klasse bzw. derselben festen Gruppen der schulischen Ganztagsbetreuung auf den Pausenflächen oder auf den Außenflächen, soweit dort Unterricht, sportähnliche Bewegungsangebote oder schulische Ganztagsangebote durchgeführt werden,
    • während des Ausübens von Musik und Sport (bei Einhaltung der dortigen Sonderregelungen),
    • soweit die aufsichtführende Lehrkraft aus pädagogisch-didaktischen oder schulorganisatorischen Gründen eine Ausnahme erlaubt. Eine solche Ausnahme kann erforderlich sein, wenn durch das Tragen einer MNB eine besondere Gefährdung eintritt (z.B. im Rahmen von natur-wissenschaftlichen Experimenten). Diese Ausnahmen beziehen sich auf den Einzelfall und erstrecken sich lediglich auf den unbedingt erforderlichen Zeitraum; eine generelle Ausnahmemöglichkeit ist dadurch nicht geschaffen.
  • Lehrkräfte und Personal der schulischen Ganztagsbetreuung, soweit diese ihren jeweiligen Arbeitsplatz im Unterrichtsraum
    bzw. der jeweiligen Betreuungsräumlichkeit erreicht haben; auf einen möglichst großen Abstand ist zu achten. Bei Sportlehrkräften der Ort des jeweiligen Sportunterrichts (nicht Begegnungsflächen)). Sofern Lehrkräfte und sonstiges Personal ihren Arbeitsplatz verlassen, insbesondere beim Gehen durch die Klasse während des Unterrichts, ist eine MNB zu tragen.
  • sonstiges nicht unterrichtendes Personal nach Erreichen des jeweiligen Arbeitsplatzes, sofern nicht weitere Personen anwesend sind. Hierzu zählen neben dem Verwaltungs- und Hauspersonal sowohl die Schulleitung und sonstige Lehrkräfte, die ein eigenes Büro haben und dort nicht mit anderen Personen in persönlichen Kontakt treten als auch Lehrkräfte, die alleine in Räumlichkeiten den Unterricht vor- bzw. nachbereiten.
  • alle Personen, für welche § 1 Abs. 2 der 6. BayIfSMV eine Ausnahme vorsieht. Dies sind:
    • Kinder bis zum sechsten Geburtstag,
    • Personen, für welche aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer MNB nicht möglich oder unzumutbar ist,
    • Personen, für welche das Abnehmen der MNB zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist,
    • Personen, für welche dies aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist (z. B. zur Nahrungsaufnahme, insbesondere in den Pausenzeiten).

Sofern keine Verpflichtung zum Tragen einer MNB besteht, soll – soweit möglich – auf eine Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m geachtet werden, insbesondere in den Klassenzimmern (z. B. durch eine entsprechende Sitzordnung).

Vorgehen bei Auftreten einer Krankheit:

  • Bei leichten, neu aufgetretenen Symptomen (wie Schnupfen und gelegentlicher Husten) ist ein Schulbesuch erst möglich, wenn nach mindestens 24 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt
  • Kranke Schüler mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule. Die Wiederzulassung zum Schulbesuch (Präsenzunterricht) nach einer Erkrankung ist erst wieder möglich, sofern die Schüler nach mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. In der Regel ist keine Testung auf Sars-CoV-2 erforderlich. Im Zweifelsfall entscheidet der Hausarzt/Kinderarzt über eine Testung. Der fieberfreie Zeitraum soll 36 Stunden betragen.

Vorgehen bei „Corona-Kontakt“:

Personen, die

  • mit dem Corona-Virus infiziert sind oder entsprechende Symptome aufweisen
  • in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder bei denen seit dem letzten Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind oder
  • die einer sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen,

dürfen die Schule nicht betreten.

Vorgehen bei Auftreten eines bestätigten Falls einer COVID-19-Erkrankung:

  • Reguläres Vorgehen bei SchülerInnen in allen Klassen
    Tritt ein bestätigter Fall einer COVID-19-Erkrankung in einer Schulklasse bei einer Schülerin bzw. einem Schüler auf, so wird die gesamte Klasse für vierzehn Tage vom Unterricht ausgeschlossen sowie eine Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet. Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse werden am Tag 1 nach Ermittlung sowie am Tag 5 bis 7 nach Erstexposition auf SARS-CoV-2 getestet. Ob Lehrkräfte getestet werden, entscheidet das Gesundheitsamt je nach Einzelfall. Sofern durch das Gesundheitsamt nicht anders angeordnet, kann im Anschluss an die vierzehntägige Quarantäne der reguläre Unterricht wiederaufgenommen werden.
  • Vorgehen bei Lehrkräften
    Positiv auf SARS-CoV-19 getestete Lehrkräfte haben genauso wie betroffene Schülerinnen und Schüler den Anordnungen des Gesundheitsamts Folge zu leisten. Sie müssen sich in Quarantäne begeben und dürfen keinen Präsenzunterricht halten. Inwieweit Schülerinnen und Schüler oder weitere Lehrkräfte eine vierzehntägige Quarantäne einhalten müssen, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt ja nach Einzelfall.

Der Bayerische Ministerrat hat für die bayerischen Schulen einen Regelbetrieb unter Hygieneauflagen ab dem Beginn des Schuljahres 2020/21 beschlossen hat. Dies bedeutet, dass

  • alle Schülerinnen und Schüler täglich im Präsenzunterricht beschult werden und
  • weiterhin besondere Hygienevorgaben gelten, um den Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung zu tragen.

Die Entwicklung des Infektionsgeschehens wird weiterhin beobachtet. Entsprechende Regelungen können daher während des Schuljahrs angepasst werden.

Damit die Lernrückstände aus dem vorhergehenden Schuljahr ausgeglichen werden können, hat der Pflichtunterricht zusammen mit den anderen Maßnahmen, die dem Abbau der Corona-bedingten Unterschiede beim Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler dienen, Priorität vor allen übrigen schulischen Aktivitäten.
Dennoch können auch Wahlunterricht, Pluskurse, flexible und freiwillige Intensivierungen, Maßnahmen im Bereich der Begabtenförderung sowie andere, den Pflichtunterricht ergänzende Angebote wieder stattfinden. Auch (insbesondere im Lehrplan verpflichtend vorgesehene) Exkursionen sowie Betriebspraktika sind wieder möglich.

Mehrtägige Schülerfahrten (wie Schüleraustausch, Studien- und Klassenfahrten) wurden von der Schulaufsicht bis einschließlich Januar 2021 ausgesetzt.

Auch im Schuljahr 2020/21 erfordert der Infektionsschutz Einschränkungen in der Unterrichtsgestaltung. Im regulären Klassen- und Kursverband kann zwar nach der Vorgabe der Schulaufsicht auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zwischen Schülerinnen und Schülern des Klassen- bzw. Lerngruppenverbands verzichtet werden. Nichtsdestotrotz wird in allen Klassen jeweils auf einen möglichst großen Abstand zwischen den Schülerinnen und Schülern geachtet. Kommen in einer Lerngruppe Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen einer Jahrgangsstufe zusammen, sorgen wir mit einer „blockweisen“ Sitzordnung für eine gewisse Trennung der Klassengruppen. Wo jahrgangsübergreifende Gruppen gebildet werden (z. B. im Wahlunterricht), greift der Mindestabstand von 1,5 Metern.

Darüber hinaus soll es unter Mitgliedern der Schulfamilie keinen Austausch von Arbeitsmitteln, Stiften, Linealen o. Ä. geben.  Zudem wird es auch für einzelne Fächer (vor allem Musik und Sport) nach wie vor Einschränkungen geben.

Aufgrund der außergewöhnlichen Situation konnten im Schuljahr 2019/20 die Inhalte der Lehrpläne nicht in vollem Umfang vermittelt werden. Dabei unterscheiden sich die erreichten Lehrplanziele nicht nur von Fach zu Fach, sondern auch von Klasse zu Klasse.

Die Lehrkräfte werden sich zu Schuljahresbeginn ein Bild vom erreichten Lernstand der Schülerinnen und Schüler machen, um darauf aufbauend weiterarbeiten zu können. Zur Vorbereitung dieser Bestandsaufnahme haben die Lehrkräfte im Rahmen der Klassenkonferenzen am Ende des Schuljahres fach- und klassenbezogen sämtliche entstandenen Lücken im Unterrichtsstoff erfasst und dokumentiert, damit eine zuverlässige und systematische Informationsweitergabe an die Lehrkräfte der zugehörigen Klassen im kommenden Schuljahr gewährleistet ist.

Die Erfahrungen nach der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts haben gezeigt, dass aus verschiedenen Gründen bei einigen Schülerinnen und Schülern während der Zeit der Schulschließungen und der Phase des Wechsels von Präsenz- und Distanzunterricht individuelle Lern- bzw. Kenntnislücken entstanden sind. Diesen Schülerinnen und Schülern soll es vorzugsweise in der Zeit zwischen den Sommerferien und den Weihnachtsferien 2020 durch spezielle schulische Förderangebote ermöglicht werden, diese Lücken zu schließen und das Schuljahr 2020/21 erfolgreich zu durchlaufen. Zielgruppe des Angebots sind demgemäß in erster Linie Schülerinnen und Schüler, die auf Probe in die nächste Jahrgangsstufe vorgerückt sind oder die Vorrückungserlaubnis sehr knapp erreicht haben.

Im Schuljahr 2020/21 werden wir in den Jahrgangsstufen 5-10 entsprechende Intensivierungsstunden anbieten (jeweils Montagnachmittags). Diese werden zeitnah nach Schulbeginn starten. In der Jahrgangsstufe 8 handelt es sich um zwei verpflichtende Intensivierungsstunden (gehören zur fest vorgegebenen Stundentafel), in den übrigen Jahrgangsstufen um freiwillige Intensivierungsstunden. Ergänzend kann natürlich auch im Schuljahr 2020/21 „Lernpower“ in Anspruch genommen werden (fachbezogene Förderung durch sogenannte Lerntrainer, also durch hierfür ausgebildete Mittel- und Oberstufenschüler*innen).

Schülerinnen und Schüler, die aus unserer aktuellen Sicht für diese spezielle Förderung in Frage kommen, wurden im Rahmen der Klassenkonferenzen am Ende dieses Schuljahres ermittelt. Gleich zu Beginn des neuen Schuljahres werden wir den entsprechenden Schülerinnen und Schülern in schriftlicher Form eine Empfehlung zur Teilnahme an einer oder mehrerer fachbezogenen Fördermaßnahmen zukommen lassen.

Es ist aktuell nicht auszuschließen, dass auch im kommenden Schuljahr phasenweise wieder Schichtunterricht in geteilten Klassen und Gruppen im wöchentlichen Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht stattfinden muss. Möglicherweise sind auch wieder lokale oder flächendeckende Schulschließungen notwendig. Daher ist es für uns erforderlich, diese Alternativszenarien bereits bei der Planung des Schulbetriebs für das Schuljahr 2020/21 im Blick zu haben.

Insofern ist es wichtig, auf den Erfahrungen aufzubauen, die in den vergangenen Wochen und Monaten im Hinblick auf den digital gestützten Distanzunterricht sowie den Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Lernen zu Hause gewonnen wurden. Gleichzeitig ist es notwendig, die für diese Szenarien in den letzten Monaten erarbeiteten Konzepte und Strukturen zu überprüfen und weiterzuentwickeln, um sie im Bedarfsfall rasch und wirksam umsetzen zu können. Aus diesem Grund wird das Kollegium des KKG noch vor Unterrichtsbeginn im September 2020 einen pädagogischen Nachmittag zum Thema „Sinnvoller Einsatz digitaler Medien im Distanzunterricht“ veranstalten.