Das Fach Studien- und Berufsorientierung (StuBo) in der Oberstufe

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Impulse für die Studien- und Berufsfindung

Ab der elften Klasse bis zum Abitur sieht der Lehrplan am Gymnasium ein neues Fach vor: Studien- und Berufsorientierung (StuBo). Kein Schüler wird in der schwierigen Phase der Berufswahl allein gelassen und besitzt in der Regel für die Zeit nach dem Abitur einen Plan A und einen Plan B.

  • Unterricht ins Projekt-Seminar mit eingebunden (11. Jahrgangsstufe)

  • Erkundung von Berufsfeldern des externen Partners im Projekt-Seminar

  • Auseinandersetzen mit eigenen Stärken, Wünschen, Kenntnissen und Talenten zur optimalen Umsetzung in einem Studien- oder Ausbildungsberuf

  • ständige Reflexion von neu gewonnen Erkenntnissen durch Evaluationsbögen

  • enge Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit in Altötting, auch in Form von Einzelsprechstunden

  • regelmäßige Informationen über Veranstaltungen, Aktionen und Stellenanzeigen von Betrieben am Schwarzen Brett im 2. Stock

  • ständige Ansprechpartner: StuBo-Lehrer, die Hilfe und Kontakte anbieten (Frau Eicher, Frau Mittermeier, Herr Mittermeier, Frau Starflinger)

  • Schulveranstaltungen:

    11. Jahrgangsstufe:

    • Bewerbertag (Bewerbungsunterlagen – Vorstellungsgespräch – Assessment-Center)
    • Selbsterkundungs-Seminar
    • Dies Academicus: Begleitung eines selbstgewählten Akademikers zum Informationsaustausch

    Q-Phase:

    • Hochschulinformationstag (Unis und Hochschulen zu Gast am KKG)
    • Berufsinformationstag (Vertreter von über 50 Berufen zu Gast am KKG)
    • Besuch einer Universität/Hochschule
    • Reflexionstag
    • Lebenswerkstatt (eigene Wohnung – Steuern – Kredite/Geldanlage – Versicherungen) – ein Crashkurs

Veranstaltungen und Infos am Schwarzen Brett

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Das StuBo-Team am KKG wird geleitet von der Koordinatorin für die Studien- und Berufsorientierung OStRin Heike Starflinger. Ebenfalls mit langjähriger Erfahrung werden die Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler durch unsere Beratungslehrerin StDin Rosi Mittermeier, StDin Sabine Eicher und StD Winfried Mittermeier unterstützt.

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Unser StuBo-Konzept

Die Studien- und Berufsorientierung (StuBo) ist laut Lehrplan in der 11. Jahrgangsstufe als eigenes Fach im sog. Basismodul in das Projektseminar integriert und wird anschließend als Aufbaumodul (ABO) in der Q 12 und Q 13 fortgeführt.

Im ersten Jahr begleiten die P-Seminarlehrer die Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler auf dem Weg zu ersten Berührungspunkten mit der Studien- und Berufswelt, vor allem auch hinsichtlich der beruflichen Erkundung des externen Projektpartners. Flankierend steht ihnen das Team an qualifizierten und erfahrenen StuBo-Lehrerinnen und Lehrern zur Seite, die zusätzlich noch mit der Organisation von Informationsveranstaltungen das Wissensspektrum der Schülerinnen und Schüler erweitern, um über einen längeren Zeitraum hinweg einen Entscheidungsprozess anzuregen und voranzutreiben.

Die Schwierigkeit besteht nicht darin, dass zu wenig Berufe oder Studiengänge angeboten würden, sondern dass, im Gegenteil, aus der unüberschaubaren Vielzahl (über 300 Ausbildungsberufe und mittlerweile über 16.000 Studiengänge!) genau die richtige Wahl getroffen wird.  Optimalerweise mündet die Findungsphase vor dem Schulabgang in mindestens einen Plan A und einen Plan B für die Zeit nach dem Abitur, den jeder Schüler und jede Schülerin in der Tasche hat.

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Lernsituation

Lernsituation

Das Fach Studien- und Berufsorientierung zeichnet sich durch ein besonderes Selbstverständnis aus: es sieht seine Aufgabe darin, jeden Schüler individuell zur Auseinandersetzung und Reflexion über seine Studien- und Berufsvorstellungen, -chancen und -möglichkeiten anzuregen.

Die Projekt- und StuBo-Lehrer fungieren dabei auf weiten Strecken als Coaches, die die einzelnen Schüler bei ihrem jeweils nächsten Schritt auf dem Weg zur Studien- und Berufsfindung begleiten und motivieren.

Wichtig erscheint uns dabei, dass die Schüler bei sich selbst eine Entwicklung beobachten und darüber reflektieren. Deshalb ist es von größter Bedeutung, dass sie von der ersten Stunde an den roten Faden wahrnehmen, der sich von der 20-Jahres-Frage über die Informationsangebote im Austausch mit der Arbeitsagentur,  Eignungstests und Selbsttests, der Teilnahme am Selbsterkundungs-Seminar und dem „dies academicus“ – dem akademischen Tag, dem Berufs- und dem Hochschulinformationstag (BIT und HIT) bis hin zu Besuchen an Unis und Hochschulen erstreckt. Referate, Berichte und Stellungnahmen, die sie im Verlauf der drei Oberstufenjahre anfertigen, dienen vorwiegend diesem Zweck der Bewusstwerdung. Darüber hinaus gibt es praktische und nützliche Angebote von externen Partnern zum Thema Bewerbung und beim Zukunftstag.

Das reichhaltige Angebot, das heute nicht nur im Internet, bei der Bundesagentur für Arbeit und von den Hochschulen zur Verfügung gestellt wird, bedarf im schulischen Rahmen unbedingt der Ergänzung durch eine persönliche, individuelle und beim einzelnen Schüler auch eine emotionale Verarbeitung und Wertung. Die Berufsentscheidung ist schließlich als eine der zentralsten Lebensentscheidungen immer auch etwas von Gefühlen Getragenes.

Aus diesem Grund benötigen StuBo-Lehrer neben fachlichen Kenntnissen über den Arbeitsmarkt, unterschiedliche Berufsfelder und Studienbedingungen Grundkenntnisse der persönlichen Beratung und des Coachings, das sich nicht als Empfehlen und Tipps-Geben versteht, sondern jeden einzelnen in seinen Überlegungen und Vorstellungen ernstnimmt, anregt und begleitet.

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Veranstaltungen

Gleich zu Beginn der 11. Jahrgangsstufe findet ein von der Arbeitsagentur Altötting organisierter Workshop statt. Die Ansprechpartner für Gymnasiastinnen und Gymnasiasten sowie Studierende bringen nützliches Material mit, das die jungen Leute in Gruppen bearbeiten und anschließend präsentieren.

Die Palette reicht von verschiedenen Möglichkeiten der Ausbildung, den Themen Universität und Hochschule mit den dazugehörigen typischen Studienverläufen wie z. B. das duale Studium bis hin zu grundlegenden Begriffen aus der Studienwelt und dem GAP-Year.

Während des kompletten Berufsfindungsprozesses – also theoretisch bereits in der 9. Klasse – steht uns ein Ansprechpartner der Arbeitsagentur mit Beratungen, Veranstaltungen und individuellen Sprechstunden zur Seite. Die Termine hierfür werden am Aushang rechtzeitig bekanntgegeben.

Die Ergebnisse des Workshops werden auf großen Plakaten festgehalten und ausgehängt.

Der Bewerbertag

ist dreigeteilt: in jeweils parallel verlaufenden dreistündigen Workshops wird mit Hochdruck an der Verwirklichungsphase der Berufsorientierung gearbeitet.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsagentur beschäftigen sich mit den Elftklässlerinnen und Elftklässlern mit der Erstellung sauberer Bewerbungsunterlagen: Kriterien des Anschreibens und des Lebenslaufes sind auch in Zeiten von KI und Arbeitskräftemangel immer noch ein großes Thema! Im Kampf um begehrte Plätze werden die Mitstreitenden auch in der heutigen Zeit unter anderem an den eingereichten Unterlagen gemessen.

Ist diese erste Hürde genommen, so wird der Bewerber bzw. die Bewerberin zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Die Fachkräfte der Bildungsakademie bit-Gendorf trainieren mit den Schülerinnen und Schülern in kleinen Gruppen die Dos und Dont’s beim Bewerbungsgespräch.

Eine Herausforderung der besonderen Art stellt die AOK mit dem Assessment-Center vor. Das Verhalten bei Interviews, Selbstpräsentation, Gruppendiskussionen, Rollenspielen oder Verkaufsgesprächen werden von den anderen Gruppenmitgliedern kritisch beäugt und bewertet. Nicht fehlen darf hierbei natürlich die legendäre Postkorb-Übung. Ein Tag im AC kann ganz schön anstrengend sein!

An diesem Tag verbringt jeder Schüler und jede Schülerin der 11. Jahrgangsstufe einen ganzen Arbeitstag mit einem Akademiker oder einer Akademikerin eigener Wahl.

Bis zum Ende der 11. Klasse haben sich bereits erste Ideen über berufliche Interessen, Neigungen und Fähigkeiten aufgetan und die jungen Leute bewerben sich mit einer ordentlich erstellten Mappe bei Akademikerinnen und Akademikern, welchen sie einen Tag lang über die Schulter schauen dürfen. Hier können die jungen Leute einen Einblick in den Berufsalltag und wertvolle Informationen über mögliche Werdegänge sowie nützliche Tipps für die Berufslaufbahn erhalten.

Die angehenden Abiturienten reflektieren die Ergebnisse der dreijährigen Berufsorientierungsphase am Gymnasium. Hintergrund sind die erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen, Informationen und praktische Erfahrungen. Sie identifizieren Schwierigkeiten auf dem eigenen Weg der Berufsfindung, stellen fest, welche Hürden evtl. noch zu nehmen sind und legen optimalerweise zwei begründete Alternativen für einen Anschluss nach dem Abitur fest. Bei der Abwägung von Vor- und Nachteilen verschiedener Alternativen erhalten sie Hilfe von den StuBo-Lehrern und externen Partnern und dokumentieren die Entwicklung ihrer Berufsfindung in einem Portfolio.

Hinter den beiden Kürzeln verbergen sich zwei eindrucksvolle Veranstaltungen am KKG: Berufsinformationstag und Hochschulinformationstag. Sie finden im zweijährigen Turnus jeweils an einem Nachmittag im Herbst am KKG statt. An diesen Tagen stellen sich einmal verschiedenste (akademische) Berufe von Architektin und Architekt über Ingenieurin und Ingenieur, Physiotherapeutin und Physiotherapeut bis Zahnarztin und Zahnarzt, das andere Mal die Universitäten und Hochschulen von Augsburg über München bis Salzburg vor.

Zu diesem Zweck verwandelt sich unsere Pausenhalle in einen großen Marktplatz: Die Marktstände sind die Firmen bzw. Hochschulen, die den Schülerinnen und Schülern ihr Angebot präsentieren und für jegliche Fragen zur Verfügung stehen. Alle Schülerinnen und Schüler informieren sich an Ständen ihrer Wahl über den Beruf bzw. das Studium, das sie interessieren könnte.

Die Aula des KKG als Marktplatz beim HIT

Firmen aus der Umgebung stellen sich vor

Im Frühjahr bieten fast alle renommierten Universitäten und Hochschulen einen Tag der offenen Tür an, den unsere Q 12 besuchen wird. Im Vorfeld recherchieren die Schülerinnen und Schüler selber das Programm und stellen sich einen individuellen Ablauf des Tages zusammen: mit welchem Zug muss ich wann fahren, wo muss ich umsteigen, wie finde ich mich in der Universitätsstadt zurecht und in welchem Hörsaal wird die Schnuppervorlesung meiner Wahl abgehalten?  Die Vorgabe lautet: Jeder und jede besucht mindestens zwei Vorlesungen bzw. Informationsveranstaltungen und zusätzlich beliebig viele Informationsstände. Im anschließend anzufertigenden Evaluationsbericht halten sie ihre Eindrucke und Erfahrungen fest – immer unter der Fragestellung: Welche Relevanz haben die erhaltenen Informationen und gewonnenen Eindrücke für meine Zukunftspläne? Und warum?

Die Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler testen schon einmal die Hörsäle beim Unitag.

Kurz vor Ende der schulischen Ausbildung erfahren die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten noch wichtige Informationen für das „Leben da draußen“: Wie miete ich eine Wohnung und was bedeutet der Begriff Kaution? Wie muss ich mich aufstellen, damit ich neue Wohnungsangebote sofort auf mein Handy bekomme? Muss ich mich selber krankenversichern, wenn ich ein Studium beginne, einen Ausbildungsvertrag unterschrieben habe oder ins Ausland gehe? Hilfe, ich brauche für mein Studium einen Kredit! Und was, bitteschön, kann ich von der Steuer absetzen? Muss ich überhaupt eine Steuererklärung abgeben?

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Online-Eignungstests

Im Rahmen des StuBo-Unterrichts – und bei Interesse darüber hinaus – bekommen unsere Schülerinnen und Schüler Informationen über die strategisch kluge Bewältigung von Eignungstests. Im Vorfeld des NaturTalente-Seminars ist ein solcher Eignungstest zu absolvieren. In Einzelgesprächen mit dem NaturTalente-Coach werden die Ergebnisse am Seminartag ausgewertet und interpretiert.