Schulprofil und Leitbild

  • Unser Bildungsauftrag
  • Unser Schulprogramm
  • Unser KESCH-Konzept
  • Unsere Ausbildungsrichtungen
  • Individuelle Profilbildung
  • Sportklasse
  • Digitalklasse

Unser Bildungsauftrag

„Wissen und Können vermitteln sowie Herz und Charakter bilden.“

So lautet der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Verfassung des Freistaates Bayern.

„KKG- kompetent, kreativ, ganzheitlich“

Das Schulmotto „KKG- kompetent, kreativ, ganzheitlich“ steht genau für diesen umfassenden Bildungs- und Erziehungsansatz, der den jungen Menschen als ganze Persönlichkeit in den Blick nimmt.

Ziel unserer Bildungsarbeit ist also nicht nur die die Erlangung der allgemeinen Hochschulreife, sondern der kompetente, kreative und ganzheitlich gebildete junge Mensch, der für die Zukunft bestens gerüstet ist.

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  • Digitalklasse

Unser Schulprogramm

In unserem gemeinsam aus Lehrkräften, Eltern und Schülern erstellten Schulprogamm stellen wir unsere schulische Bildungsarbeit vor und zeigen auf, wie wir uns weiterentwickeln wollen. Dies erfolgt in den folgenden vier Rubriken:

Das sind wir
Das ist uns wichtig
Das machen wir
Das haben wir vor

  • Unser Bildungsauftrag
  • Unser Schulprogramm
  • Unser KESCH-Konzept
  • Unsere Ausbildungsrichtungen
  • Individuelle Profilbildung
  • Sportklasse
  • Digitalklasse

Unser KESCH-Konzept

In unserem gemeinsam aus Lehrkräften und Eltern erstellten KESCH-Konzept, also dem Konzept zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule, haben wir vereinbart, wie Elternhaus und Schule bei der Erziehung unserer Schülerinnen und Schüler zusammenarbeiten: Dies erfolgt in den folgenden vier Qualitätsbereichen:

Das sind wir
Das ist uns wichtig
Das machen wir
Das haben wir vor

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  • Unser KESCH-Konzept
  • Unsere Ausbildungsrichtungen
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  • Sportklasse
  • Digitalklasse

Unsere Ausbildungsrichtungen

Das König-Karlmann-Gymnasium Altötting bietet die sprachliche und die naturwissenschaftlich-technologische Ausbildungsrichtung an, die sich in den Jahrgangsstufen 8-11 unterscheiden.

Im sprachlichen Zweig entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für eine dritte Fremdsprache.
Im naturwissenschaftlich-technologischen Zweig werden verstärkt Physik, Chemie und Informatik unterrichtet.

Mit bestandener 10. Jahrgangsstufe erhält man automatisch die Mittlere Reife.

Die Jahrgangsstufe 11 bereitet gezielt auf die zweijährige Qualifikationsphase vor. Als spätbeginnende Fremdsprache ist ab der 11. Jahrgangsstufe Spanisch möglich.

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  • Unsere Ausbildungsrichtungen
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  • Sportklasse
  • Digitalklasse

Individuelle Profilbildung

Sport-Team, Forscher-Club, Kreativ-Gruppe

Entsprechend unseres ganzheitlichen Ansatzes fördern wir neben der Vermittlung von fachlichen und sozialen Kompetenzen auch die besonderen Begabungen und Interessen unserer Schülerinnen und Schüler.

Diese entscheiden sich in der 5. Jahrgangsstufe zwischen dem Sport-Team, dem Forscher-Club oder der Kreativ-Gruppe. In diesen Profilstunden gehen sie intensiv und ohne Notendruck in Kleingruppen ihren Begabungen und Neigungen nach.

In einem vielfältigen Wahlunterrichtsangebot können die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus ihre Interessen freiwillig vertiefen. Als „Belohnung“ dürfen sie in der 8. Jahrgangsstufe an einer Profilwoche (Sommersportwoche in einem Sport-Zentrum, Forscher-Camp in externen Laboren, Kreativ-Workshop in einem Schullandheim) teilnehmen.

Das Sport-Team

Sportlich talentierte Schülerinnen und Schüler vertiefen ihre sportlichen Interessen, indem sie ein zusätzliches Sportangebot wählen, etwa Akrobatik, Bewegungskünste, Ballsportarten, Tanz. In den Schulmannschaften sammeln die Sportler Wettkampferfahrung.

In der Sommersportwoche haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit Sportarten wie Klettern, Rafting, Bogenschießen oder Mountainbiking kennen zu lernen.

Die Ausbildung zum Clubassistenten zusammen mit dem BLSV erweitert das sportliche Angebot ebenso wie der Einsatz eines „FSJ-lers“ vom TV Altötting, der im Wahlunterricht und in der Ganztagsbetreuung zum Einsatz kommt.

Der Forscher Club

Naturwissenschaftlich besonders interessierte Schülerinnen und Schüler können ihre Neugier im Forscher-Club stillen.
In der 5. Jahrgangsstufe startet der Forscher-Club mit altersgerechtem wissenschaftlichen Tüfteln und Experimentieren.
Später können die Schülerinnen und Schüler ihrem Forschergeist in Wahlunterrichten wie Robotics, Jugend forscht, Imkerei, Pluskurs Chemie nachgehen.
Im einwöchigen Forscher-Camp erhalten unsere „Forscher“ die Möglichkeit, in Forschungseinrichtungen oder Museen zu experimentieren.

Die Kreativ-Gruppe

Schülerinnen und Schüler, die besondere kreative Begabungen und Interessen besitzen, wählen ihren Schwerpunkt im musisch-künstlerischen Bereich.
Hier bieten sich die Neigungsgruppen Musik (Percussion, Chor, Ensembles usw.), Kunst (künstlerische Gestaltung) oder das englische Theater an.
In den Folgejahren vervollständigen weitere Wahlunterrichte die Profilbildung im kreativen Bereich. So können die Schülerinnen und Schüler ihre kreativen Begabungen weiter ausbauen.
Abgerundet wird das kreative Profil mit einem einwöchigen Kreativ-Workshop, z.B. in einem Landschulheimaufenthalt.
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Sportklasse

Sport leistet auch im schulischen Rahmen einen wichtigen Beitrag zur physischen, psychischen und sozialen Entwicklung. Zahlreiche wissenschaftliche Studien stellen einen klaren Zusammenhang zwi­schen körper­licher Betätigung und besseren schulischen Leistungen her, vgl. „Bessere Noten durch Bewegung“, SZ vom 3.1.2012.

Sport führt zu einer erhöh­ten Durchblutung der Muskulatur, das Gehirn wird stärker durchblutet, die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu. Beim Sport werden Hirnareale beansprucht, die eng mit dem Sprachzentrum und dem Arbeitsgedächtnis verbunden sind. Die Aufmerksamkeit steigt, das subjektive Stressempfinden nimmt ab. (vgl. Tanja Pöpperl: „Bewegung macht schlau“, Zugriff am 4.2.2015).

Die Bedeutung des Sports ist unbestritten. Daher nimmt der Sport am König-Karlmann-Gymnasium einen besonderen Stellenwert ein. Bereits seit dem Schuljahr 2015/2016 setzen wir ein Sportkonzept um, das auf meh­reren Säulen fußt und von Anfang an ein zentraler Teil des Schulprofils geworden ist. Sportlich be­sonders talen­tierten Schülerin­nen und Schülern bieten wir die Möglichkeit, in der sogenannten „Sport­klasse“ eine ver­tiefte sportliche Förde­rung zu erfahren. Durch die Kooperation mit dem Bayerischen Landessportver­band und den Sportvereinen vor Ort können wir für Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren Lehrgänge zur Aus­bildung zum Clubassisten­ten realisieren.

Ge­mäß dem Schulmotto „KKG – kompetent, kreativ, ganzheitlich“ verfolgen wir einen umfassenden Erzie­hungsansatz, der die ganze Schülerpersönlichkeit im Blick hat. Durch mehr Sport­unter­richt und durch ein breites Angebot an sportlichem Wahlunterricht können Schülerinnen und Schüler ihre sportlichen Neigun­gen auf hohem Niveau vertie­fen, sich in Schüler­mannschaften ein­bringen und sozial  engagieren.

Mit unserem Sportkonzept stärken wir unser Schulprofil und machen unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur in den „klassischen“ Fächern fit für das Leben. Eine umfassende sportliche Ausbildung zu lebens­langem Sport­treiben vermittelt die Erfahrung, dass Sport einen wichtigen Beitrag für das psychosoziale Wohlbefinden leisten kann.

An unserer Schule ist der Sportunterricht in der 5. Jgst. fünfstündig (4 + 1 Profilstunde) ange­legt. In der 6. & 7. Jahrgangsstufe werden in der Sportklasse 3 bzw. 2 Wochenstunden Sport unterrichtet. Zusätzlich belegen die Sportklassenschüler und –schülerinnen in der Regel ein Wahlfach aus dem Bereich Sport. Auch die Wintersportwoche findet in der 6. Jahrgangstufe für  alle 6. Klassen statt. In der 8. Jgst. fahren die Schülerinnen und Schüler, die in der 7. Klasse die Sportklasse besucht haben auf die Sommersportwoche in das BLSV-Sportcamp nach Inzell oder Regen. Dort werden allerlei Outdoorsportarten wie Klettern, Mountainbike, Wandern oder Beachvolleyball durchgeführt.

Zusätzlich zum Pflichtsportunterricht steht den Schülerinnen und Schülern der Sportklasse in den Jgst. 5-12 ein umfangreiches sportliches Wahlangebot offen. Sie können sich außerdem in den zahlreichen Schü­ler­mannschaften einbringen.

Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren (i.d.R. Jgst. 9) haben die Möglichkeit, durch eine Kooperation mit dem BLSV die Clubassistentenausbil­dung zu absolvieren. Unter Aufsicht von Sportlehrkräften können sie dann Schülernei­gungs­gruppen leiten oder sich im Sportverein zur Unterstützung der Übungsleiter engagieren.  So bauen sie neben ihren fach­lichen auch ihre sozialen Kompetenzen weiter aus und übernehmen Verantwor­tung für andere.

Nicht zuletzt sollen, im Rahmen des Sportkonzepts, in der 10. Jahrgangsstufe möglichst viele geeignete Schülerinnen und Schüler dazu ermutigt werden, in der Oberstufe das Sportadditum zu belegen und somit am Ende ihrer Laufbahn am KKG die Abiturprüfung im Fach Sport abzulegen.

Konkret ergibt sich die folgende Übersicht über die Wochenstunden (=WS) im Fach Sport:

Jgst. Wochenstunden in Sport – regulär Wochenstunden in der Sportklasse Wochenstunden Wahlunterricht
5 4 5 2 WS Basissportunterricht
3 WS Differenzierter Sportunterricht
3
6 3 3 2 WS Basissportunterricht
1 WS Differenzierter Sportunterricht
1
7 2 2 2 WS Basissportunterricht 2
8 2 2 2 WS Basissportunterricht
Sommersportwoche
2
9 2 2 Ausbildung zum Clubassistenten
(in Koopera­tion mit dem BLSV)
Betreuung von
Schülerneigungs­gruppen (freiwillig)
2
10 2 2 2
Q11/Q12 2 2 2 WS Mannschaftssportart (2 AA) & 2 WS Individualsportart  (2 AA) + 2 WS Sporttheorie (alle 4 AA)

Während die zwei Stunden Basissportunterricht von einer Lehrkraft das ganze Schuljahr unterrichtet werden, wech­seln die Lehrkräfte im Differenzierten Sportunterricht quartals­weise. So kön­nen wir die Sportlehrkräfte so einset­zen, wie sie für die angebotenen Sportarten in besonderer Weise qualifiziert sind, z. B. durch eine zusätzliche Trainerausbil­dung. Die Sport­lehrkräfte über­neh­men die Betreuung der Schülermannschaften, so dass ein hoch­werti­ges und dem Ver­einsport entspre­chendes leistungsorien­tiertes Training an­geboten werden kann.

Grundsätzlich können alle Sportarten unterrichtet werden, die im Lehrplan des Faches Sport am Gymna­sium vorgesehen sind. Dabei setzen wir auf die besondere Expertise unserer Sportlehrkräfte, die zusätzlich zur Ausbildung im Sportstudium weitere Qualifikationen in der einen oder anderen Sportart erworben ha­ben:

  • Fußball
  • Basketball
  • Volleyball
  • Handball
  • Schwimmen
  • Leichtathletik
  • Flag-Football
  • Tennis
  • Tischtennis
  • Klettern
  • Bewegungskünste
  • Tanz
  • Turnen
  • Ski Alpin
  • Klettern
  • Mountainbike
  • Badminton

Da die zusätzlichen Sportstunden in der Sportklasse mit dem bereits bestehenden Nachmittagsunter­richt kombiniert werden, gibt es trotz der geringfügig höheren Wochenstundenzahl an keinem weite­ren Nach­mittag Pflichtunterricht. Auch auf den Stundenplan hat die Einführung der Sportklasse keine Auswirkungen, da diese nur die Zusammensetzung der Klasse, nicht die Stun­dentafel betrifft.

Mit unserer Sportklasse sprechen wir besonders talentierte und sportlich engagierte Schülerinnen und Schüler an. Hierfür ist in der Regel im Fach Sport die Note 1 im Übertrittzeugnis der 4. Klasse notwendig. Auch die Be­reitschaft zur Teilnahme am Sportwahlun­terricht und an den Schülermannschaften ist ein Kriterium. Diese wird bei der Einschreibung mittels eines Fragebogens erfasst.

Sollten sich viele Schülerinnen und Schüler für die Sport­klasse anmelden, müssen wir unter sport­lichen und pädagogi­schen Gesichtspunkten eine Auswahl vornehmen. Einen An­spruch auf die Teil­nahme an der Sportklasse kann es leider nicht ge­ben. Bei entspre­chender Eignung ist aber eine Teil­nahme für mög­lichst viele Schülerinnen und Schüler vorgese­hen.

Ein Wechsel aus der Sportklasse in die Re­gelklasse oder um­gekehrt ist zu jedem Schuljahr möglich, wenn sich etwa Bega­bungen und Interessen anders entwi­ckeln.

Die Anzahl der gebildeten Sportklassen ist abhängig von den Anmeldezahlen. I.d.R. gibt es 2 (1 männl. / 1 weibl.) Sportklassen pro Jahrgangsstufe. Wenn sich in der Zukunft weitere Ressourcen ergeben, ist ein weiterer Ausbau des Sportangebots am König-Karl­mann-Gymnasium möglich. So streben wir die Anerkennung als Stützpunkt­schule für verschiedene Sportarten an, wodurch wir ein noch größeres Budget zur Verfügung hätten.

Wir wollen auf keinen Fall die vielen Wahlfächer gegeneinander ausspielen! Wie bisher wird der frühe Mittwoch­nachmittag für die musischen Wahlfä­cher freigehalten. An die­sem Tag findet in den Jahrgangs­stufen 5-10 kein regulärer Nachmittagsunterricht statt. Da die zusätzlichen Sport­stunden der Sportklasse an den bereits jetzt stattfindenden Nachmittags­unterricht angehängt wer­den, können so­mit sportlich aktive und musisch interessierte Schüler mehrere Wahlange­bote des KKG nut­zen.

Im Gegenteil! Ein Sportunter­richt in leistungsmäßig harmonisierten Gruppen ermöglicht eine gezieltere Förderung aller Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer sportlichen Interessen, Neigungen und Be­dürfnisse. Wer die Sportklasse nicht besucht, erhält im bisherigen Umfang Sportunterricht.

Bereits im ersten Jahr der Umsetzung konnten wir mit dem Bayerischen Landessportverband einen starken Partner gewinnen, mit dem zusammen wir unseren Schülern die Ausbildung zum Clubassisten­ten ermöglichten. Diese Kooperation wird ebenso fortgeführt wie die Zusammenarbeit mit dem TV Altötting. Im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jah­res können wir eine junge und engagierte Kraft einsetzen, die im Bereich der Nachmittagsbetreuung und im Sportwahlunterricht eigene Akzente setzt.

Sehr gern können Sie sich für weitere Fragen an den Fachschaftsleiter Sport, Herrn Eich, wenden.

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Digitalklasse

Kein Ereignis in den letzten 50 Jahren unserer Schulgeschichte hat uns vor so große Herausforderungen gestellt und zugleich das Lehren und Lernen so gravierend verändert wie die Coronapandemie. Gleichgeblieben jedoch ist der Anspruch, unsere Schülerinnen und Schüler mit zeitgemäßen Medien qualitativ hochwertig zu unterrichten und somit die bestmögliche schulische Bildung zuteilwerden zu lassen. Schon seit mehreren Jahren gehört z.B. die Verwendung interaktiver Tafeln und der Einsatz mobiler digitaler Medien zum Unterrichtsalltag am KKG. Der Landkreis Altötting hat uns erst kürzlich wieder bestätigt, dass wir unter den Schulen im Verantwortungsbereich des Landkreises über die modernste Ausstattung in den Klassenzimmern verfügen. Es ist unser Anspruch auch weiterhin Vorreiter auf diesem Gebiet zu bleiben.

Die Pandemie hat zu einer enormen Beschleunigung der Digitalisierung in nahezu allen Lebensbereichen geführt und es liegt nahe, dass diese Entwicklung weiter voranschreiten wird. Da wir das Thema Digitalisierung und deren Auswirkungen auf unsere Schülerschaft ernst nehmen, hat die Schulleitung zusammen mit dem Lehrerkollegium Überlegungen angestellt, wie wir unsere Schüler noch besser auf eine digitale Welt vorbereiten können. Das Ergebnis dieser Überlegungen ist die sogenannte Digitalklasse, in der die Schüler mit ihrem eigenen mobilen digitalen Endgerät am Unterricht teilnehmen.

Kurzvideo: Digitalklasse

  • Anfang des zweiten Halbjahres in Jahrgangsstufe 7: Wahl zur Digitalklasse
  • Jahrgangsstufe 8: Bildung einer oder mehrerer Digitalklassen unter Berücksichtigung der schulorganisatorischen und pädagogischen Rahmenbedingungen
  • Schüler der Digitalklasse nehmen am Unterricht mit ihrem mobilen digitalen Endgerät teil.
  • Format: Klein und leicht – passen in jede Schultasche
  • Tastatur: Flexible Bedienung per virtueller oder physischer Tastatur
  • Digitaler Stift: handschriftliche Notizen
  • Digitale Kamera: Buchseiten abfotografieren, Experimente dokumentieren, Filme erstellen
  • Abgespeckter Schulpack: digitale Schulbücher

Aktuell sieht der Landkreis Altötting als zuständiger Sachaufwandsträger keine Möglichkeit, die Schülergeräte zu finanzieren. Aus diesem Grund müssen die Endgeräte (samt Software und ggf. Versicherung) im BYOD-Modell (bring your own device) durch die Eltern gekauft oder geleast werden. Dies hat allerdings den Vorteil, dass die Geräte als Eigentum der Schüler auch außerhalb des Schulgeländes für schulische Zwecke genutzt werden können. Zudem passen die Schüler besser auf ihre Geräte auf. Im Schuljahr 2021/22 mussten die Schülergeräte (Convertible- bzw. Detachablegerät mit Microsoft Windows als Betriebssystem) folgende Anforderungen erfüllen:

Produkteigenschaft Technisches Merkmal Bemerkung
Prozessor X64/AMD64 kompatible CPU mit mind. 4 Kernen á 2,5Ghz oder mehr Beispiel:

Intel Core i5-1035G4

Um auf allen verwendeten Geräten möglichst die gleiche Software(-version) zu haben, sollten sie sich in der Grundarchitektur ähneln. Daher sollen nur Systeme mit x86/x64 Prozessoren (nicht ARM) zum Einsatz kommen.
Arbeitsspeicher mind. 8GB

(empfohlen 16GB)

Für die meisten aktuellen Anwendungen sind 8GB Arbeitsspeicher vollkommen ausreichend. Bei 16GB hat man mehr „Reserven“ für mögliche zukünftige Anwendungen.
Festspeicher mind. 128GB SSD (empfohlen 512GB) Auf dem Festspeicher müssen Betriebssystem, Anwendungen und die Daten Platz haben. 128GB sind für den Alltag ausreichend. Um ggf. mehr Platz für Daten (z.B. Dokumente, Videos) zu haben, können es auch mehr sein.
Bildschirm 12‘‘-15‘‘ mit einer Auflösung von

mind. 1920×1080

Die Helligkeit sollte mind. 250cd/m² betragen.

Die Größe des Bildschirms legt direkt auch die Größe des Gesamtgeräts fest. Auf einem zu kleinen Bildschirm lassen sich nur sehr schlecht Mitschriften und Skizzen anfertigen. Ist der Bildschirm zu groß, dann leidet die Transportabilität darunter.
Eingabegeräte Tastatur, Touchpad, Multi-Touch-Display mit Unterstützung für einen Eingabestift mit

mind. 2048 Druckstufen

Die Bedienung und Eingabe des Geräts sollte auf verschiedene Arten möglich sein. Zum einen über Tastatur und Touchpad (alternativ eine externe Maus) wie bei einem klassischen PC/Notebook. Zum anderen sollen die Schüler über die Toucheingabe mit ihren Fingern das Gerät wie bei einem Tablet bedienen können. Für handschriftliche Unterrichtsmitschriften, Notizen und Skizzen muss ein Eingabestift zur Verfügung stehen, mit dem man auf dem Bildschirm schreiben kann.
Verbindung kabellos WLAN IEEE802.11a/b/g/n/ac/ax und Bluetooth 4.0 oder neuer Für die drahtlose Verbindung zum Schulnetzwerk und die drahtlose Projektion auf die interaktive Tafel soll das Gerät WLAN-fähig sein. Für externe Geräte (z.B. der Eingabestift) soll es außerdem den Bluetooth-Standard unterstützen.
Verbindung kabelgebunden mind. 1x USB (empfohlen 1x USB-C mit Ladefunktion) Es sollte mindestens ein externes USB-Gerät angeschlossen werden können. Um die Geräte nach einer intensiven Nutzung auch einmal in der Schule laden zu können, planen wir eine Lademöglichkeit im Klassenzimmer bereitzustellen. Dazu wäre es gut, einen möglichst einheitlichen Ladestecker zu besitzen.

Dank der Unterstützung des Fördervereins verfügt das KKG aktuell über 23 Leihgeräte. Dadurch sollen sozial schwache Schüler unterstützt und zudem Ersatzgeräte vorgehalten werden, falls im laufenden Unterrichtsbetrieb kurzfristig Geräte defekt ausfallen sollten.

zum Datenblatt unserer derzeitigen Schüler-Endgeräte

  • Ergänzung der bewährten Methoden und Kulturtechniken durch die Möglichkeit digitaler Medien
  • Die Endgeräte kommen im Unterricht erst zum Einsatz, wenn die Lehrkräfte es in ihrer pädagogischen Verantwortung als sinnvoll erachten.
  • Nutzung der Möglichkeiten des Internets (Recherche, virtuelle Klassenzimmer in Mebis, Speicherung der Daten in Clouds) und Verwendung ausgewählter Apps für den Unterricht
  • Um Arbeitsergebnisse und Hausaufgaben zu besprechen, können die Bildschirme von Schülern und Lehrkräften drahtlos über den Beamer gespiegelt werden.
  • Beibehaltung der Handschrift: Verwendung digitaler Stifte
  1. Zeitgemäßes und nachhaltiges Lernen

Der Einsatz mobiler digitaler Endgeräte unterstützt den Lernprozess in vielfacher Hinsicht:

– Aktive und motivierte Teilnahme am Unterricht
– Förderung von selbständigen Lernen
– Konstruktion von Wissen
– individualisierte und differenzierte Lernangebote
– Kooperatives Lernen zusammen mit anderen Schülern
– mehr Feedback für den Lernprozess

  1. Fit fürs Studium und die Berufswelt

Neben Lesen, Rechnen und Schreiben wird der kompetente Umgang mit digitalen Medien im Studium und im Beruf vorausgesetzt.

  1. Erwerb einer kritischen Medienkompetenz

Digitale mobile Medien bieten ein großes Anwendungspotential, welches jedoch mit Gefahren verbunden ist, für die die Schüler sensibilisiert werden müssen.